
Die Schülerinnen und Schüler präsentierten Martin Kissenkötter zum Abschied die von ihnen erstellten Klassenfahnen. © Erich-Klausener-Schule
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13 Jahre war Martin Kissenkötter Leiter der Erich-Klausener-Realschule (EKS) – kurz vor den Ferien ist er erst von den Schülerinnen und Schülern und anschließend offiziell von der Stadt Herten, dem Schulträger, dem Kollegium und vielen Weggefährten verabschiedet worden.
„Wir haben als Kollegium und mit den Schülerinnen und Schülern überlegt, was passt zu unserem Schulleiter bei der Verabschiedung und uns dann für ein großes Schützenfest auf dem Schulhof entschieden“, so Florian Kübber vom Lehrerrat der EKS.
Dabei traten alle Klassen in verschiedenen Farben auf dem Schulhof an, um sich von ihrem Schulleiter zu verabschieden. „Jede Klasse hat eine individuelle Fahne gebastelt, die dann auch als Erinnerung an Martin Kissenkötter übergeben wurde.“ Nach dem „Antreten“ aller Klassen auf dem Schulhof durfte der Schulleiter die einzelnen „Kompanien“ mit den Schülersprechern abnehmen und bekam von den Klassen die Fahne erklärt.
„Vogelschießen“ für den Schützenfest-Fan
Im Anschluss fand ein „Vogelschießen“ für den bekennenden Schützenfest-Sympathisanten statt. Martin Kissenkötter ist seit vielen Jahrzehnten aktives Mitglied im Bürgerschützenverein seiner Heimatstadt Dülmen. Hierbei musste er versuchen, eine Vogel-Pinata zu treffen. Nachdem der Vogel – mit Hilfe von zwei Schülerinnen – gefallen war, bekam er den Orden des EKS-Schützenkönigs angesteckt und die Schülerschaft zog an ihm vorbei wieder in die Klassen – natürlich untermalt mit der passenden Marschmusik. Der gerührte Schulleiter bedankte sich am Ende bei den Schülerinnen und Schülern und wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute.

Etwas ernster ging es dann bei der offiziellen Verabschiedung zu. Nicht weniger als neun Redebeiträge standen auf der Tagesordnung, untermalt wurde der Festakt von musikalischen Einlagen der EKS-Bigband unter Leitung von Lehrer Ingo Jülicher. Bei den Grußworten bedankte sich die stellvertretende Bürgermeisterin Silvia Godde für die gute Zusammenarbeit von Martin Kissenkötter mit der Stadt Herten. Der stellvertretende Schulleiter Maik Hunger zeigte auf humorvolle Weise noch einmal seine verschiedenen beruflichen Stationen auf – untermalt mit vielen Bildern des scheidenden Schulleiters.
Die Schulleiterinnen und Schuleiter der Hertener Schulen verabschiedeten Martin Kissenkötter beim Festakt mit einem Geschenk.© Erich-Klausener-Schule
Die Gemeinschaft der Hertener Schulleiterinnen und Schulleiter hatten – ebenso wie das Kollegium der EKS – ein Lied für Martin Kissenkötter umgedichtet und sangen dies vor der Bühne. Auch die Schülervertretung, die Elternpflegschaft und der Förderverein sowie die Schulleiter der bischöflichen Realschulen im Bistum Münster bedankten sich in ihren Reden für die gute Zusammenarbeit und den Einsatz von Kissenkötter. Zum Schluss überreichte Jana Dietrup vom Schulträger Bistum Münster ihm noch die Entlassungsurkunde.
Nach dem Festakt gab es in der Aula und auf dem Schulhof noch einen Austausch bei Fingerfood und Häppchen, wobei die Schülerinnen und Schüler der SV und der Bigband für die kalten Getränke gesorgt haben.
