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Danach, als hätten Really Good Time eine besonders ausgelassene Zeit auf der Erde, klingt ihre Musik gar nicht wirklich. Mit scharfem Humor verarbeiten sie vor allem die dunklen Seiten der Welt: Krisen, Zweifel, Alltagsprobleme.

Aber vielleicht schaffen sie es genau dadurch, dieses Leben erträglicher zu machen: zu wissen, dass es ernst ist, und sich doch selbst nicht zu ernst zu nehmen. Und zumindest klanglich bescheren die drei Musiker aus Dublin ihren Hörer:innen tatsächlich eine verdammt gute Zeit. Zwischen Alternative Rock und Post-Punk laden Really Good Times mit schrubbigen Gitarrenrhythmen zum Glieder- und Haare-Ausschütteln ein.

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Seit 2021 besteht das Projekt der Iren, ein fusioniertes Puzzle aus lokalen Bands. Anfangs spielten sie Gigs auf Schaffarmen, die sich irgendwo im legalen Graubereich befanden. Das Klischee der irischen Provinz ließen sie dann jedoch schnell hinter sich und durften 2025 vor großem Publikum bei renommierten Festivals wie dem SXSW, The Great Escape und Other Voices spielen. Ihr Debütalbum „Affirmations“ erscheint am 7. August, danach wird das Trio ihre bislang größte Tour durch Großbritannien und Europa bestreiten – darunter finden sich auch erstmals zwei Deutschland-Termine in Berlin und Köln.

Termine

14. November: Berlin (Monarch)

15. November: Köln (MTC)

Zwei Singles geben bereits Einblick in die Plattenhülle von „Affirmations“: „Shit One“ und „Bob Dylan Was on Pawn Stars in 2010“ liefern einen Vorgeschmack auf ein Album, das von Frustration über die Weltlage erzählt. Es ist pointierter Pessimismus in Garage-Rock-Chic. Ihren Bandnamen kann man dabei klar als Teil ihrer Selbstironie verstehen.