Tennis
Stand: 24.07.2026 20:15 Uhr
Tamara Korpatsch steht beim WTA-Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum im Halbfinale. Die Lokalmatadorin gewann am Freitag im Viertelfinale gegen die an Nummer zwei geführte Anhelina Kalinina mit 6:3, 1:6 und 6:1. Topfavoritin Oleksandra Olijnykowa trat zu ihrem Match gegen Elina Avanesyan hingegen nicht an.
„Hier zu Hause im Halbfinale zu sein, ist ein großer Traum“, sagte Korpatsch dem NDR nach dem Match. Bis zum Wahrwerden dieses Traums hatten die Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Centre Court in der Partie gegen die Ukrainierin Kalinina aber ein Auf und Ab der 31-Jährigen erlebt. Im ersten Satz hatte sie bereits 5:1 geführt, gab danach allerdings zwei Spiele ab und musste anschließend auch noch zwei Breakbälle abwehren.
Nach dem deutlich verlorenen zweiten Durchgang („Sie fing an, aggressiver und druckvoller zu spielen und mehr zu riskieren“) und dem 0:1-Rückstand im entscheidenden dritten Satz aber dominierte Kopartsch das Geschehen wieder und nutzte gleich ihren ersten Matchball zum Weiterkommen.
Korpatschs größter Erfolg in Hamburg – Jetzt gegen Sherif
Für Korpatsch ist es der bisher größte Erfolg bei dem WTA-250-Turnier in ihrer Heimatstadt. „Ich will gerne bis zum Ende bleiben, bis zum Sonntag“, sagte sie. Im Halbfinale muss sie am Sonnabend dafür Mayar Sherif bezwingen. „Das wird ein schwieriges Match. Ich hoffe, ich kann mein bestes Tennis spielen.“
Die Ägypterin hatte sich zuvor in einem Marathonmatch über 3:26 Stunden gegen Paula Badosa (Spanien) mit 7:6 (7:4), 6:7 (2:7) und 6:4 durchgesetzt. Dabei holte Badosa, die im April 2022 für kurze Zeit Weltranglistenzweite gewesen war, im dritten Durchgang einen 1:4-Rückstand auf. Bei eigenem Aufschlag machte Sherif den Sieg mit dem ersten Matchball aber perfekt.

Tennis
Die Lokalmatadorin zog nach einem hart erkämpften Drei-Satz-Sieg als einzige deutsche Spielerin ins Viertelfinale ein.
Topgesetzte Olijnykowa verletzt – Avanesyan nun gegen Bondar
Im zweiten Halbfinale treffen die Qualifikantin Elina Avanesyan (Armenien) und Anna Bondar (Ungarn) aufeinander. Avanesyan profitierte dabei von der Absage der an Nummer eins gesetzten Ukrainerin Oleksandra Olijnykowa, die nach Angabe des Veranstalters wegen einer Bauchmuskelverletzung auf das Match verzichtete.
Vorjahresfinalistin Bondar hatte im ersten Duell des Tages Alina Charaeva (Armenien) mit 6:1, 7:6 (7:3) bezwungen.
Video:
Andrea Petković als Turnierbotschafterin am Rothenbaum (2 Min)
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