Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Huthi-Miliz in Jemen droht Saudi-Arabien mit Vergeltung
USA beenden ihre jüngste Angriffswelle gegen Iran
USA starten die 13. Nacht in Folge Angriffe gegen Iran
Trump warnt Iran wegen Angriffen der Huthi-Miliz auf Schiffe
Preis für Brent-Rohöl steigt wieder auf 100 Dollar
Nach Angriff auf Schiff: Saudi-Koalition greift Ziele in Jemen anInfolge des Konflikts zwischen den USA und Iran um die Straße von Hormus spitzt sich auch die Lage im Roten Meer zu. Nach einem Angriff auf ein Schiff hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe auf Ziele in Jemen geflogen. Sie macht die von Iran unterstützte Huthi-Miliz verantwortlich für die Attacke auf das unter saudi-arabischer Flagge fahrende Schiff und wirft ihr „maritimen Terrorismus“ vor. Ziel seien „legitime militärische Ziele“ der Huthi in der jemenitischen Provinz Hudaida gewesen, die mit der Bedrohung des Schiffsverkehrs im Roten Meer in Verbindung stünden, erklärte Koalitionssprecher Turki al-Maliki auf X. Die inzwischen abgeschlossene Militäraktion sei verhältnismäßig gewesen und habe die Einsatzziele erreicht. Der Hafen von Hudaida sei nicht angegriffen worden.
Huthi-nahe Medien hatten zuvor Luftangriffe in der Hafenstadt Hudaida gemeldet. In den Berichten hieß es, Einrichtungen der staatlichen Telekommunikationsgesellschaft in Hudaida sowie die Insel Kamaran seien getroffen worden. Andere Berichte sprachen auch von Angriffen auf den Hafen. Anwohner berichteten der Deutschen Presse-Agentur von mehreren Luftangriffen und Explosionen in der Umgebung des Hafens. Über dem Gebiet seien Flammen und dichte Rauchwolken aufgestiegen. Ein Huthi-naher TV-Sender bezeichnete die Angriffe als „saudi-arabische Aggression“.
Zuvor war es im Roten Meer erneut zu einem Angriff auf ein unter saudi-arabischer Flagge fahrendes Schiff gekommen. Dabei sei der Rumpf der NCC Masa leicht beschädigt worden, berichtete die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle in der Verkehrsbehörde. In der Nacht zum Donnerstag war bereits der saudi-arabische Öltanker Encelia angegriffen worden. Die schiitischen Huthi reklamierten zwei Angriffe auf Öltanker des sunnitischen Königreichs für sich.
Der Konflikt zwischen den Huthi und hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi hatten am Montag eine „Blockade“ für saudi-arabische Schiffe angekündigt – rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem benachbarten Königreich, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg führt. Zum erneuten Angriff auf ein Schiff äußerte sich die Miliz zunächst nicht. Mit der Verhängung einer Blockade gegen saudi-arabische Öllieferungen durch das Rote Meer und dem Beschuss von Schiffen wollen die Huthi einen zweiten Seeweg praktisch abschneiden: die Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean verbindet und zusammen mit der Straße von Hormus zu den weltweit wichtigsten Schifffahrtswegen zählt.
Mehr dazu, wie die Huthi eine weitere wichtige Ölroute abschneiden, lesen Sie hier:
Huthi-Miliz in Jemen droht Saudi-Arabien mit Vergeltung
Nach den Luftangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen haben die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen dem benachbarten Königreich Vergeltung geschworen. Die Angriffe auf zivile Ziele würden «nicht ungestraft bleiben», zitierte die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba deren Mitteilung. Laut dem iranischen Sender Press TV folgten in der Nacht Gegenangriffe der Huthi in Saudi-Arabien. Demnach gab es unter anderem Explosionen in der Hafenstadt Yanbu. Auch die Küstenstadt Dschisan soll mit Raketen attackiert worden sein.
US-Militär feuert auf Schiff: Tanker auf dem Weg nach Iran gestoppt
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker auf dem Weg zu einem iranischen Hafen angegriffen. Man habe das Schiff durch Beschuss des Maschinenraums außer Gefecht gesetzt, teilte ein Sprecher des für die Region zuständigen US-Kommandos Centcom mit. Demnach soll die Besatzung des Schiffs zuvor mindestens viermal versucht haben, die US-Blockade zu umgehen.
Iran meldet US-Beschuss im Norden des LandesWährend sich US-Angriffe zumeist auf den Süden Irans beschränkt hatten, meldet die Islamische Republik nun US-Beschuss im Norden. Eine Marinebasis am Kaspischen Meer sei getroffen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf den Vizegouverneur der Provinz Gilan. Auch in Piranschahr im nördlichen Iran an der Grenze zum Irak seien am Morgen Projektile eingeschlagen, hieß es in einem separaten Bericht der Agentur unter Berufung auf den örtlichen Katastrophenschutz. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Das US-Militär hatte in der Nacht von Angriffen auf Kommandozentralen, Drohnenlager und Küstenüberwachungsanlagen gesprochen. Angriffe im Norden Irans waren zuletzt selten. In der Nacht zum Mittwoch war erstmals wieder die Flugabwehr in Teheran aktiviert worden.
Teheran: Beschlagnahmung von Vermögen führt zu Chaos Iran hat auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verwendung iranischer Gelder zur Begleichung von Schäden an Handelsschiffen mit warnenden Worten reagiert. Die Beschlagnahmung von Vermögenswerten eines anderen Landes zur Begleichung künftiger Forderungen, die in keinem Zusammenhang stünden, sei ein „brandgefährlicher Präzedenzfall“, schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X.
Im Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Straße von Hormus hatte Trump kurz zuvor angekündigt, Iran für Schäden an Schiffen und Frachtgut aufkommen zu lassen.
Araghtschi warnte daraufhin andere Länder. Wer solche Gelder feiere oder davon profitiere, solle bedenken: „Sobald Regierungen die Beschlagnahmung zur Normalität machen, sind die Vermögenswerte von niemandem mehr sicher. Das daraus resultierende Chaos wird weder schön noch friedlich sein“, schrieb er. Wie Trump sein angekündigtes Vorgehen rechtlich begründen und umsetzen will, ist unklar.
USA beenden ihre jüngste Angriffswelle gegen IranDas US-Militär hat nach eigenen Angaben die 13. Nacht in Folge militärische Ziele in Iran angegriffen. Die jüngste Angriffswelle endete um 21 Uhr US-Ostküstenzeit (4.30 Ortszeit in Iran) nach gut zwei Stunden, wie das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mitteilte. Die US-Streitkräfte nahmen demnach unter anderem Kommandozentralen, Drohnenlager und Küstenüberwachungsanlagen ins Visier.
Erklärtes Ziel war wie bei vorherigen Angriffen, von Iran ausgehende Bedrohungen der Handelsschiffe und zivilen Seeleute in der Straße von Hormus zu unterbinden. Das US-Militär bekräftigte auch die bekannte US-Darstellung, dass die für den weltweiten Ölhandel zentrale Meerenge offenbleibe und Handelsschiffe sie mit Unterstützung des US-Militärs durchfahren könnten.
Wie in den vorangegangenen Nächten reagierte Iran mit Gegenangriffen. So wehrten die Streitkräfte in Kuwait nach eigenen Angaben erneut Raketen und Drohnen aus Iran ab. Die Bevölkerung des Emirats wurde aufgerufen, Sicherheits- und Schutzanweisungen zu befolgen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim galten die Attacken einem Militärstützpunkt, der auch von der US-Luftwaffe genutzt wird.
Kuwait gehört zu den Staaten am Golf, die zuletzt immer wieder Ziel iranischer Gegenangriffe wurden. Die Länder des sogenannten Golfkooperationsrats sowie Jordanien verurteilten am Donnerstag die Attacken, die sich auch gegen die Zivilbevölkerung und nicht-militärische Infrastruktur wie Wasserentsalzungsanlagen und Flughäfen richteten. Dem Golfkooperationsrat gehören Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an.
Erneut nächtliche Explosionen in Iran
Nach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs gegen Ziele in Iran haben örtliche Medien mehrere Explosionen gemeldet. Wie die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf amtliche Angaben berichtete, wurden unter anderem Gebiete nahe den Städten Ahwaz, Andimeschk und Omidiyeh in der Provinz Chusestan Ziel von US-Attacken. Auch aus dem Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie bei der Großstadt Bandar Abbas gebe es Berichte über Explosionen, hieß es.
USA starten die 13. Nacht in Folge Angriffe gegen IranDas US-Militär greift nach eigenen Angaben wieder militärische Ziele in Iran an – die 13. Nacht in Folge. Die jüngste Angriffswelle begann um 18.45 Uhr US-Ostküstenzeit (2.15 Ortszeit in Iran), wie das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mitteilte. Ziel sei es, Iran zur Rechenschaft zu ziehen und die Bedrohung der Handelsschifffahrt durch die iranischen Revolutionsgarden zu verringern.
Der Iran-Krieg war Anfang des Monats erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschossen hatten.
Trump will Iran für Schäden an Schiffen bezahlen lassen
Inmitten des Streits um die Straße von Hormus will US-Präsident Donald Trump Iran für Schäden an Schiffen und Frachtgut zur Rechenschaft ziehen. Jegliche Schäden dieser Art würden ab sofort mit iranischem Geld beglichen, das von den USA kontrolliert werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Damit bezog er sich offensichtlich auf eingefrorene iranische Vermögenswerte, allerdings blieb unklar, wie genau Trump das Vorgehen rechtlich begründen will. Der US-Präsident sprach von einer „fairen und gerechten Vorgehensweise“, selbst wenn die Entschädigungen erheblich sein könnten.
Der Iran-Krieg war Anfang des Monats erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschossen hatten. Trump nannte die für den globalen Ölhandel wichtige Meerenge in seinem Post nun nicht explizit. Seit Tagen greift das US-Militär aber immer wieder Ziele in Iran an mit der erklärten Absicht, Iran an weiteren Attacken auf Handelsschiffe und Seeleute zu hindern.
Merz verurteilt Huthi-Seeblockade
Bundeskanzler Friedrich Merz hat die jemenitische Huthi-Miliz für ihre Versuche, die Durchfahrt durchs Rote Meer zu sperren, kritisiert. „Die Bundesregierung verurteilt die Angriffe der Huthi auf saudische Schiffe […] auf das Schärfste. Sie müssen unverzüglich eingestellt werden“, erklärte er in einer Mitteilung.
„Die Bundesregierung verurteilt die Angriffe der Huthi auf saudische Schiffe im Roten Meer auf das Schärfste. Sie müssen unverzüglich eingestellt werden.“
Bundeskanzler Friedrich Merz
Die Attacken gefährdeten die Freiheit der Schifffahrt und drohten die regionale Stabilität weiter zu untergraben. Deutschland stehe solidarisch an der Seite Saudi-Arabiens und der Partner in der Region.
Deutsche Kriegsschiffe werden aus Nahost ins Mittelmeer verlegt
Angesichts des andauernden Iran-Kriegs will die Bundesregierung zwei nahe der Region stationierte deutsche Schiffe in den kommenden Tagen ins östliche Mittelmeer verlegen. Die Schiffe, die Teil einer möglichen Militärmission zur Sicherung der Straße von Hormus sein sollten, befinden sich nach Angaben eines Sprechers des Verteidigungsministeriums noch im ostafrikanischen Dschibuti am Golf von Aden. Das Verteidigungsministerium in Berlin machte in einer Mitteilung deutlich, dass nicht damit gerechnet werde, dass sich die volatile politische Lage zeitnah so stabilisiert, dass ein Einsatz zur Sicherung der Route möglich wäre. Die Schiffe sollen sich im Mittelmeer in Bereitschaft halten, bis ein Missionsbeginn absehbar sei, heißt es. Die Bundesregierung hatte das Minenjagdboot „Fulda“ und das Versorgungsschiff „Mosel“ in die Region geschickt, um dort für einen möglichen Einsatz zur Räumung von Minen bereitzustehen.
Trump warnt Iran wegen Angriffen der Huthi-Miliz auf Schiffe
Nach Angriffen der Huthi-Miliz im Roten Meer hat US-Präsident Donald Trump Iran im Falle einer erneuten Attacke mit Vergeltung gedroht. „Sollten sie dies erneut tun, werden die USA Iran zur Rechenschaft ziehen, da die Huthi als Stellvertreter Irans agieren“, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Er kündigte „schwere militärische Strafen gegen Iran und natürlich auch gegen die Huthi selbst“ an. Zugleich zeigte sich Trump von der Miliz enttäuscht, die sich zuletzt „sehr verantwortungsbewusst“ verhalten habe.
Donald J. Trump (@realDonaldTrump)
A year ago the United States of America attacked, very powerfully, the Houthis, for their interference with commerce and trade, by shooting at ships. Since that time, and during our conflict with Iran, they have acted very responsibly. Unfortunately, now they are starting up again, shooting at two Saudi Arabian ships last night. Please let this TRUTH serve to represent that if they do this again, the U.S. will hold Iran responsible, in that the Houthis are a Surrogate and/or Proxy of Iran, and major military punishment will be inflicted upon Iran and, of course, the Houthis, themselves, who I am very disappointed with in that they have, until now, acted very professionally and smart. Thank you for your attention to this matter! President DONALD J. TRUMP
truthsocial.com
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Die Huthi hatten am Montag eine „Blockade“ der Seefahrt für Saudi-Arabien erklärt. In der Nacht zum Donnerstag wurde der saudische Öltanker Encelia angegriffen, woraufhin an Bord ein Feuer ausbrach. Ein Beamter der saudischen Verkehrsbehörde TGA sagte, der Angriff verstoße gegen das Völkerrecht und das Prinzip der sicheren Passage von Handelsschiffen. Der Vorfall ereignete sich laut der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt UKMTO knapp 130 Kilometer südwestlich des Küstenorts Al-Schukaik in Saudi-Arabien.
Die Huthi-Miliz teilte etwa zur gleichen Zeit mit, sie habe zwei saudische Öltanker angegriffen, die die von ihr ausgerufene „Blockade“ im Roten Meer verletzt hätten, wie die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba berichtete. Es seien Raketen, Marschflugkörper und Drohnen eingesetzt worden. Auf beiden Schiffen brachen demnach Feuer aus, etwa zehn Schiffe seien zur Umkehr gezwungen worden.
Preis für Brent-Rohöl steigt wieder auf 100 Dollar Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist auf 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Das entspricht einem Preisanstieg von 6,5 Prozent. Damit erreicht der Preis erstmals seit Ende Mai die 100-Dollar-Marke. US-Leichtöl WTI legt um rund 5,5 Prozent auf 91,49 Dollar pro Barrel zu.
Grund für den Preisanstieg sind die anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg. Die von Iran unterstützten Huthi-Rebellen in Jemen hatten zuvor nach eigenen Angaben zwei saudische Öltanker angegriffen. Das schürte die Sorge vor einer Ausweitung der Lieferunterbrechungen im Nahen Osten.
Neben dem Konflikt um die Straße von Hormus haben die Huthi eine neue Front eröffnet und nehmen nun auch Schiffe mit saudischem Öl in der Meerenge Bab el-Mandeb am Roten Meer ins Visier. Sollte auch die Straße von Hormus länger blockiert bleiben, könnte der Preis für Brent im vierten Quartal die Marke von 120 Dollar pro Barrel überschreiten, schreiben die Analysten von Goldman Sachs.
Mehr zu den Angriffen der Huthi auf einen Öltanker im Roten Meer lesen sie hier:
Kuwait meldet Drohnenangriff auf Grenzübergang zum Irak – Angriffe auch in JordanienEin Grenzübergang zwischen Kuwait und dem Irak ist nach Angaben des kuwaitischen Verteidigungsministeriums von Drohnen angegriffen worden. Bei dem Angriff auf den Grenzübergang Al-Abdali seien Sachschäden entstanden, Verletzte habe es nicht gegeben, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit. Seit der jüngsten Eskalation zwischen den USA und Iran stand Kuwait erneut mehrfach unter Beschuss. In dem Golfstaat sind wie in anderen Ländern der Region US-Truppen stationiert, die wiederholt zum Ziel iranischer Vergeltungsangriffe geworden sind.
Zuvor hatte Iran gemeldet, US-Camps in Kuwait angegriffen zu haben. Es seien die Stützpunkte Al-Adiri, Doha und Arifjan sowie die Luftwaffenbasis Ali Al-Salem ins Visier genommen worden.
Auch Jordanien steht nach eigenen Angaben weiterhin unter iranischem Beschuss. Dort seien US-Raketensysteme sowie Waffen- und Treibstofflager die Ziele gewesen. Die jordanische Luftwaffe habe innerhalb von 24 Stunden wiederholt iranische Raketen und Drohnen abgefangen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf die jordanischen Streitkräfte. Drei Raketen seien abgeschossen worden, eine vierte sei in einem abgelegenen, unbewohntem Gebiet niedergegangen.
Rubio: Iran bricht immer wieder VereinbarungenUS-Außenminister Marco Rubio hat Iran vorgeworfen, Vereinbarungen mit den Vereinigten Staaten systematisch zu brechen. Die USA hätten sich an ihre Zusagen gehalten, während die Führung in Teheran Abkommen immer wieder verletze, sagt Rubio am Rande der Konferenz der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean in der philippinischen Hauptstadt Manila.
„Diese Leute schließen Vereinbarungen und brechen sie fast umgehend wieder oder beschließen, die Vereinbarung zu ändern“, erklärte er. So funktioniere das nicht. Iran zahle nun den Preis dafür. Möglicherweise ändere die Führung in Teheran in den kommenden Tagen ihre Meinung, während das Land weiterhin große Verluste erleide, fügt Rubio hinzu.