Fünf vermutlich aus Bosnien stammende Bergsteiger sind am Elbrus, Russlands höchstem Berg, ums Leben gekommen. Die Männer waren am Freitag zur Besteigung des 5642 Meter hohen Gipfels im Nordkaukasus aufgebrochen – doch das Wetter wurde ihnen zum Verhängnis.

Die örtliche Staatsanwaltschaft berichtete: Sieben ausländische Bergsteiger hatten die Tour gestartet. Am Samstagabend verschlechterten sich die Wetterbedingungen rapide. Die Gruppe kam von der Route ab.

Ein Bergsteiger schlug Alarm

Ein Mitglied der Expedition schaffte es, wieder abzusteigen. Er informierte die Behörden darüber, dass zwei seiner Kameraden in mehr als 5000 Metern Höhe gestorben waren. Rettungskräfte rückten aus – und machten eine schreckliche Entdeckung: Sie fanden einen weiteren Überlebenden und drei weitere Leichen.

Bosniens Außenminister Elmedin Konakovic bestätigte Berichte über die Todesfälle. Er sprach von einer „großen Tragödie“.

Elbrus fordert immer wieder Todesopfer

Der Elbrus im Nordkaukasus ist der höchste Berg Russlands. Ein Aufstieg gilt als technisch nicht besonders schwierig. Dennoch verunglücken dort immer wieder Menschen tödlich.