An Stauschwerpunkt

Autobahnkreuz in Köln teils gesperrt – lange Staus an Nadelöhr

26.07.2026 – 20:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Stau auf einer Autobahn bei Köln (Symbolbild): Durch die Sperrung im Autobahnkreuz Köln-Süd kommt es am Sonntag zu langen Staus im Süden der Stadt.Vergrößern des Bildes

Stau auf einer Autobahn bei Köln (Symbolbild): Durch die Sperrung im Autobahnkreuz Köln-Süd kommt es am Sonntag zu langen Staus im Süden der Stadt. (Quelle: IMAGO/JOERAN STEINSIEK/imago)

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Mehrere Sperrungen im Autobahnkreuz Köln-Süd verursachen längere Staus in Köln. Es kommt teils zu erheblichen Verzögerungen.

Autofahrer in Köln brauchen auch am Sonntag (26. Juli) viel Geduld. Das Autobahnkreuz Köln-Süd ist bereits seit Freitag teilweise gesperrt, betroffen sind unter anderem die Verbindungen zwischen A555 und A4. Dadurch kommt es zeitweise zu längeren Staus, auch weil die Umleitungen über den Verteilerkreis im Stadtteil Marienburg führen.

Am Sonntag staute sich der Verkehr an dem großen Kreisverkehr weit zurück. Viele Autofahrer fuhren dort von der A4 zunächst ab, um dann über den Verteilerkreis wieder auf die A4 in die Gegenrichtung aufzufahren. Die direkte Verbindung ist wegen Bauarbeiten derzeit nicht befahrbar. Die Autobahn GmbH Rheinland hatte die Arbeiten im Vorfeld angekündigt.

Autobahnkreuz Köln-Süd: Sperrung auf A4 und A555 führt zu Staus

Der Verkehr staute sich insbesondere auf der A555 in Richtung Militärring, da dort Autofahrer in den Kreisverkehr einfädeln mussten. Auch auf den umliegenden Zufahrten zum Verteilerkreis stockte der Verkehr vor allem am Nachmittag häufiger als üblich.

Die Autobahn GmbH hatte die Bauarbeiten absichtlich auf das Wochenende gelegt, um den Verkehr möglichst wenig zu beeinflussen. Im Berufsverkehr kommt es auf der A4 und A555 im betroffenen Abschnitt oft zu längeren Staus. Auch der in der Nähe verlaufende Kölner Militärring ist oft betroffen.

Köln-Eifeltor: Dutzende Lkw verstoßen gegen Durchfahrverbot

Die Verkehrssituation rund um das Autobahnkreuz Köln-Süd ist seit Monaten angespannt. Grund dafür ist die marode Autobahnbrücke an der Anschlussstelle Köln-Eifeltor, durch die es zu Einschränkungen im betroffenen Streckenabschnitt kommt. Stellenweise gilt nur Tempo 60, der Schwerlastverkehr mit Lkw ab einem Gewicht von 44 Tonnen wird zudem von der Autobahn abgeleitet.

Seit etwas mehr als einer Woche ist zudem eine Lkw-Schrankenanlage in Betrieb, die den Verkehr auf der Brücke besser kontrollieren soll. Sie ist nötig, weil zuvor zu viele Lkw das Fahrverbot auf der Brücke ignorierten. Binnen weniger Stunden nach der Inbetriebnahme wurden fast 100 Lkw aus dem Verkehr gezogen, die zu schwer für das marode Bauwerk waren.