Der Bereich Kriegsstraße, Brauerstraße, Gartenstraße und Reinhold-Frank-Straße soll in den kommenden Monaten komplett saniert werden. Zusätzlich zu den neuen Straßen werden Gleise sowie Wasser- und Gasleitungen saniert und 17 neue Bäume gepflanzt. Die Arbeiten beginnen ab dem 30. Juli und sollen voraussichtlich bis ins Spätjahr 2027 andauern. Die Gesamtkosten der Arbeiten belaufen sich laut Stadt auf rund 18 Millionen Euro.

Kreuzung Kriegsstraße, Bauerstraße, Reinhold-Frank-Straße am 5. März 2025. (Archivbild)

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Kreuzung Kriegsstraße, Bauerstraße, Reinhold-Frank-Straße am 5. März 2025. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

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Kreuzung Kriegsstraße, Bauerstraße, Reinhold-Frank-Straße am 5. März 2025. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

„Bereich im besten Falle weiträumig umfahren“

Während der Baustelle kommt es zu Einschränkungen für alle Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohner. In einem gemeinsamen Pressegespräch am 21. Juli sagte Bürgermeister Daniel Fluhrer: „Wir empfehlen, den Bereich im besten Falle weiträumig zu umfahren.“ Die Arbeiten seien laut Fluhrer aufgrund der Kombilösung zurückgestellt worden und nun von besonderer Dringlichkeit. Heike Weißer, die Amtsleitung im Tiefbauamt, ergänzt: „Die Straße löst sich bereits auf – aus Sicht des Tiefbauamts ist es sozusagen ‚the Last Order‘.“

Was ändert sich für Autofahrer?

  • Reinhold-Frank-Straße: Ab Beginn der Maßnahme ist die Straße nur noch in Richtung Norden befahrbar. Von der Kaiserallee aus kann man dann nicht mehr in die Reinhold-Frank-Straße einfahren.
  • Brauerstraße: Hier werden die Fahrstreifen reduziert. Zeitweise steht pro Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
  • Kriegsstraße: In Richtung Zentrum bleibt jeweils ein Fahrstreifen frei. Aus Richtung Karoline-Luise-Tunnel stehen weitgehend zwei Fahrstreifen zur Verfügung.
  • Gartenstraße: Es sind abschnittsweise Sperrungen geplant –
    zwischen Brauerstraße und Jollystraße, westlich der Steinhäuserstraße sowie zwischen Lessingstraße und Brauerstraße.

Für Pendler von außerhalb wird empfohlen, den Umfahrungen auf den aufgestellten Anzeigetafeln zu folgen.

Umleitung ab 30. Juli 2026.

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Umleitung ab 30. Juli 2026.
Foto: Stadt Karlsruhe, Tiefbauamt

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Umleitung ab 30. Juli 2026.
Foto: Stadt Karlsruhe, Tiefbauamt

Was ändert sich für den ÖPNV?

Ausschnitt Liniennetzplan ab 30. Juli 2026.

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Ausschnitt Liniennetzplan ab 30. Juli 2026.
Foto: KVV

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Ausschnitt Liniennetzplan ab 30. Juli 2026.
Foto: KVV

Montag, 27. Juli, ab 3.30 Uhr bis Donnerstag, 30. Juli: Vorbereitende Maßnahmen

  • Streckenabschnitt von der Arbeitsagentur bis zur Ebertstraße komplett gesperrt.
  • Tramlinie 2: Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet – SEV-Linie 16.
  • SEV-Linie 16 verkehrt zwischen Hauptbahnhof (Vorplatz) und Arbeitsagentur und bedient alle Haltepunkte entlang der Strecke.
  • Vor Ort werden Umleitungen ausgeschildert.

Ab 30. Juli:

  • Tramlinien 2 und 5: Streckenabschnitt zwischen Mathystraße und Weinbrennerplatz komplett gesperrt.
  • Linie 2: Bedient nur den Westen zwischen Knielingen Nord, Yorckstraße, Weinbrennerplatz, Kühler Krug und Rheinhafen.
  • Linie 5: Fährt nicht durch die Weststadt und wird zum Europaplatz umgeleitet.
  • Linie 6: Temporäre Tramlinie, die zwischen den Haltestellen Arbeitsagentur und Tivoli pendelt

Was ändert sich für Radfahrer?

Für den Fahrradverkehr steht entlang der Bauflächen keine sichere Führung zur Verfügung. Deshalb wird folgende Umleitung eingerichtet.

Umleitungsplan Radverkehr ab 30. Juli 2026.

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Umleitungsplan Radverkehr ab 30. Juli 2026.
Foto: Stadt Karlsruhe, Tiefbauamt

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Umleitungsplan Radverkehr ab 30. Juli 2026.
Foto: Stadt Karlsruhe, Tiefbauamt

Was ändert sich für Anwohner?

  • Parkplätze entlang der Baufelder entfallen teilweise.
  • Auch die Zufahrten zu den einzelnen Grundstücken können während bestimmter Bauphasen nicht genutzt werden.
  • Aufgrund der Sanierung von insbesondere Gas- und Wasserleitungen kann es phasenweise Unterbrechungen in der Versorgung kommen.