Es sind zwar noch ein paar Wochen bis zum Pokalspiel des KSC in Münster. Denn die Partie in der 1. Runde des DFB Pokals wird am 21. August im Preußenstadion angepfiffen. Doch das neue KSC Trainerteam um Chefcoach Maximilian Senft wird ganz sicher die aktuelle noch trainings- und spielfreie Zeit dazu nutzen, sich intensiv über den kommenden Gegner im DFB-Pokal zu informieren.

Das erste Training unter Trainer Senft im Wildparkstadium. (Archivbild)

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Das erste Training unter Trainer Senft im Wildparkstadium. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

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Das erste Training unter Trainer Senft im Wildparkstadium. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

Thomas Wörle übernimmt als Cheftrainer in Münster

Aber: Belastbare Infos über Preußen Münster, über den Kader, die mögliche taktische Grundformation zu erhalten, das ist aktuell alles andere als einfach, denn die Münsteraner sind aus Liga zwei abgestiegen. Der Umbruch im Kader und auf der Trainerbank ist groß.

Alois Schwartz, einst auch erfolgreicher Coach bei den Blau Weißen, sollte Ende der vergangenen Saison als „Feuerwehrmann“ die Preußen vor dem Abstieg bewahren. Das misslang. Die Folge: Schwartz steht bei den Münsteranern nicht mehr unter Vertrag. Neuer Cheftrainer von Preußen Münster ist Thomas Wörle. Der 44-Jährige arbeitete beim SSV Ulm 1846 erfolgreich, führte die „Spatzen“ innerhalb von zwei Jahren von der Regionalliga bis in die 2. Bundesliga. Wörle setzt auf eine aktive, nicht abwartende Spielweise.

Malik Batmaz trifft auf seinen Ex-Klub Karlsruher SC

Der Karlsruher SC traf im DFB-Pokal bereits zweimal auf Preußen Münster. Erstmals in der Saison 1963/64. Die Badener gewannen in Münster mit 3.1. In der Spielrunde 1965/66 gab es erneut in der 1. Runde des DFB Pokals diese Begegnung. Da behielten die Blau Weißen mit 3:0 die Oberhand. Heißt: Die Pokalbilanz vor dem dritten Pokal-Aufeinandertreffen der beiden Vereine ist top. Zwei Spiele, zwei Siege für den KSC. Torverhältnis: 6:1 für Karlsruhe.

Das BBBank Wildparkstadion in Karlsruhe im Mai 2026. (Archivbild)

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Das BBBank Wildparkstadion in Karlsruhe im Mai 2026. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

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Das BBBank Wildparkstadion in Karlsruhe im Mai 2026. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

In den Reihen der Preußen gibt es auch nach dem Zweitligaabstieg einige interessante Akteure, auf die der KSC ein besonderes Augenmerk werfen sollte. Da ist der beim KSC ausgebildete Angreifer Malik Batmaz. Ist der sympathische Stürmer fit, dann ist er ein körperlich starker, richtig guter Strafraumspieler.

Mika Stuhlmacher verstärkt Offensive von Münster

Aus Meppen wurde Mika Stuhlmacher verpflichtet. Ein guter Offensivspieler. Yassine Bouchama ist einer der wichtigen Taktgeber im Mittelfeld und Keeper Johannes Schenk bewies in Liga zwei seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Er stand einst auf dem KSC-Wunschzettel als Nachfolger des nach England abgewanderten Max Weiß.

Der SC Preußen Münster treibt die Kaderplanung für die 3. Liga weiter voran und verpflichtete den Luxemburger Ryan Johansson. Der 25-jährige Mittelfeldspieler kam vom SV Wehen Wiesbaden und soll die Offensive verstärken.

Statistik sieht klare Vorteile für den KSC

Von insgesamt 15 Duellen in Wettbewerbsspielen zwischen dem Karlsruher SC und Preußen Münster konnten die Fächerstädter zehn Spiele gewinnen, während Münster einen Sieg verbuchen konnte. Vier Partien endeten unentschieden. Die Statistik spricht eindeutig für Karlsruhe. In den letzten beiden Duellen siegte jeweils der KSC.

KSC Testspiel gegen Untergrombach, 1. Juli 2026. (Archivbild)

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KSC Testspiel gegen Untergrombach, 1. Juli 2026. (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

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KSC Testspiel gegen Untergrombach, 1. Juli 2026. (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

KSC Kapitän Marvin Wanitzek spielt besonders erfolgreich gegen die Münsteraner. Der beste Torschütze der Badener in der vergangenen Saison – er erzielte mit 15 Treffer – markierte gegen die Preußen bisher drei Tore. „Wanne“ kam in acht Wettbewerbsspielen gegen die Preußen zum Einsatz.