Der Holländer Xavi Simons (23) zählte neben Reals Rodrygo, Liverpools Hugo Ekitiké oder Bayerns Serge Gnabry zu DEN Stars, die die WM in Kanada, Mexiko und den USA verletzungsbedingt verpassten. Jetzt spricht der Mittelfeld-Star von Tottenham Hotspur über die Verletzung und die vergangenen Monate.
In der Sendung „Xavi Simons: Zurück in der Heimat“ erklärt Simons: „Die ersten vier Tage waren die schlimmsten meines Lebens. Ich konnte nicht schlafen, ich habe eine Woche lang nichts gegessen.“ Ende April ging er im Premier-League-Spiel bei den Wolverhampton Wanderers (0:1) nach einem Duell mit Verteidiger Hugo Bueno im eigenen Strafraum zu Boden. Der ehemalige Leipziger blieb liegen und schrie vor Schmerzen. Er riss sich dabei das Kreuzband, fiel für den Rest der Saison sowie die WM 2026 aus. Voraussichtlich kann er erst im Frühjahr 2027 wieder auf dem Feld stehen.

Xavi Simons wurde mit einer Trage vom Feld gebracht, nachdem er sich verletzte
Foto: Action Images via Reuters
Simons über den Moment der Verletzung: „Ich hatte furchtbare Schmerzen. Mir war übel und schwindelig, es war einfach alles. Ich wünsche niemandem, diese Schmerzen durchmachen zu müssen. Ich weiß nicht, wie es anderen Spielern ergangen ist, aber für mich war es, als ob mein ganzer Körper sagte: ‚Was ist passiert?‘“ Was ihm anfangs noch nicht klar war, wurde Stunden danach Gewissheit. Inzwischen ist er in der Reha.
Der Holländer: „Jedes Mal, wenn ich im Fitnessstudio bin, denke ich nur daran, dass ich stärker werden muss, dass ich besser werden muss. Diese Motivation jeden Tag im Kopf zu haben, ist wirklich befriedigend, da sie mir ständig einen Schub gibt.“
Und: „Mein Ziel ist es, den Verein wieder dorthin zu führen, wo er hingehört, und Titel zu gewinnen. Das ist mein Hauptziel und daran wird sich nichts ändern. Das ist das Wichtigste. Wir werden definitiv bessere Spurs und einen besseren Xavi Simons sehen.“
Tottenham Hotspur holte in der vergangenen Saison nur 41 Punkte und landete damit nur zwei Punkte vor Absteiger West Ham United.