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Monarch benennt Milliarden-Projekt in Krisengebiet nach Trump

Aktualisiert am 28.07.2026 – 00:06 UhrLesedauer: 17 Min.

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Donald Trump: Der marrokanische Monarch König Mohammed VI. hat ein neues Autobahn-Projekt nach dem US-Präsidenten benannt. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Benedikt von Loebell / Avalon/imago)

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Trump erhält eine eigene Autobahn in Marokko. Schüsse auf US-Konsulat in Toronto abgefeuert. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Schüsse auf US-Konsulat in Toronto abgefeuert

Auf das US-Konsulats in der kanadischen Stadt Toronto sind zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate Schüsse abgefeuert worden. Verletzt wurde bei dem Vorfall am frühen Montagmorgen (Ortszeit) niemand, wie die kanadische Polizei mitteilte. Festnahmen gab es nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei zunächst nicht.

Ein vor dem Konsulat stationierter Beamter habe gegen 4.45 Uhr (10.45 Uhr MESZ) „einen Schuss in der Nähe gehört“, sagte der stellvertretende Chef der Polizei in Toronto, Frank Barredo, Journalisten. Ein Schuss habe die Fassade des Konsulats getroffen. Polizisten nahmen den Angaben zufolge die Verfolgung eines fliehenden weißen Autos auf, gaben wegen der hohen Geschwindigkeit aber rasch auf. Die Gegend um das Konsulat wurde abgeriegelt, Polizisten fanden Patronenhülsen. Die Anti-Terror-Einheit der Polizei in Toronto hat den Angaben Ermittlungen aufgenommen. Das US-Konsulat dankte der Polizei im Onlinedienst X für ihren Einsatz.

Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben auch wegen Schussangriffen am Wochenende auf zwei Filialen einer Bäckereikette, die einem jüdischen Inhaber gehört. Der Gouverneur der Provinz Ontario, Doug Ford, zeigte sich im Onlinedienst X „angewidert“ von den Angriffen. „Ich erwarte, dass alle Verantwortlichen gefunden, strafrechtlich verfolgt und im vollen Umfang der gesetzlichen Möglichkeiten bestraft werden“, fügte er hinzu.

Monarch benennt Milliarden-Projekt nach Trump

Marokko hat eine rund 1.055 Kilometer lange Schnellstraße nach US-Präsident Donald Trump benannt. Der „President Donald J. Trump Highway“ verbindet die südmarokkanische Stadt Tiznit mit Dakhla. Bei der Straße handelt es sich um ein Infrastrukturprojekt im Wert von rund einer Milliarde Dollar.

Ein Teil der Strecke verläuft durch das umkämpfte Gebiet der Westsahara, das Marokko besetzt hält. In einem aufwendig produzierten Werbevideo erklärte die marokkanische Regierung, das Projekt sei durch die „visionäre Führung“ von König Mohammed VI. und den „historischen Mut“ Trumps ermöglicht worden. Trump hatte 2020 die marokkanische Souveränität über die Westsahara anerkannt.

Trump bedankte sich am Samstag bei Mohammed VI. für die Benennung. „Eine so große Ehre“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Er freue sich darauf, eines Tages die gesamte Strecke zu bereisen – „hoffentlich bald“.

USA bestätigen Verlegung von Militär in den Nahen Osten

Die USA haben inmitten des Iran-Kriegs die Verlegung von weiterem Militär in den Nahen Osten bestätigt. Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, sagte in der Polit-Sendung „Face the Nation“ des US-Senders CBS News, zusätzliche Kapazitäten würden in die Region verlegt. Genauere Angaben machte er nicht. US-Medien hatten bereits vor rund einer Woche berichtet, dass die USA weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Region verlegen. Nach einer Angriffsserie von 13 Nächten in Folge hatte das US-Militär in den vergangenen beiden Nächten keine Angriffe gegen den Iran gemeldet. Waltz sagte, das gebe der Diplomatie etwas Raum.