Rauch über der Stadt

Dachstuhl steht in Flammen: 90 Kräfte kämpfen gegen das Feuer

28.07.2026 – 01:32 UhrLesedauer: 2 Min.

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Feuerwehreinsatz in den Fröbelhöfen: Die Retter waren mit 90 Kräften im Einsatz. (Quelle: Feuerwehr Dresden)

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Großeinsatz in Dresden: Auf 200 Quadratmetern brennt ein Dachstuhl, rund 90 Kräfte kämpfen gegen die Flammen. Am Rand ereignet sich ein Zwischenfall.

Über Dresden-Friedrichstadt steht dichter Rauch: Am Montagnachmittag ist in den Fröbelhöfen an der Wölfnitzstraße ein Dachstuhl in Brand geraten. Die Feuerwehr Dresden wurde um 16.38 Uhr alarmiert – bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte es am Dachstuhl. Sie begannen sofort zu löschen und bekämpften das Feuer sowohl von innen als auch über Drehleitern, um eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile zu verhindern. Die betroffene Dachfläche wird auf rund 200 Quadratmeter geschätzt.

86-jährige Frau stürzt und wird ins Krankenhaus gebracht

Die Dachkonstruktion erschwert das Löschen erheblich. Die Feuerwehrleute müssen die Dachhaut von innen und von außen mit technischen Geräten öffnen, da sich nur so Glutnester finden und effektiv löschen lassen. Zu diesem Zeitpunkt waren 20 Trupps unter Atemschutz und mit handgeführten Strahlrohren im Einsatz.

Durch den Brand wurde niemand verletzt. Am Rand des Geschehens stürzte allerdings eine 86-jährige Frau. Sie wurde vor Ort versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Zeitweise waren rund 90 Kräfte der Feuerwehr Dresden vor Ort

Die Arbeiten dauern an, weshalb der Verkehr rund um den Brandort weiterhin eingeschränkt ist. Der Straßenbahnverkehr rollt inzwischen wieder. Wann der Einsatz endet, ist offen, da nach dem Löschen stets eine Nachkontrolle folgt.

Zeitweise waren rund 90 Kräfte der Feuerwehr Dresden vor Ort, unter anderem aus den Wachen Übigau, Löbtau, Altstadt und Albertstadt sowie von den Rettungswachen Friedrichstadt und Löbtau. Auch die Stadtteilfeuerwehren Gompitz, Gorbitz, Kaitz, Langebrück und Lockwitz sowie die ASB-Drohnenstaffel halfen mit ehrenamtlichen Kräften. Zur Brandursache ermittelt nach Abschluss der Löscharbeiten die Polizei.