Es ist nicht die Ruhe vor dem Sturm, sondern die Ruhe vor der Hitze. In den vergangenen Tagen waren die Temperaturen noch mild. Doch sie werden in den nächsten Tagen steigen, am Mittwoch auf fast 35 Grad. Die Kostenpflichtiger Inhalt jüngste Hitzewelle hat einmal mehr deutlich gemacht, wie wichtig Hitzeschutz ist. Dabei ist es nicht mit ein paar Trinkbrunnen und Wasserspielen getan, die für eine kurze Abkühlung sorgen. Der Aspekt muss in der Stadtplanung grundsätzlich berücksichtigt werden. Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband Deutsche Umwelthilfe kritisiert jedoch jetzt starke Mängel.

Wie der Hitze-Check funktioniert

In ihrem „Hitze-Check 2026“ kommt die Umwelthilfe zu dem Schluss, dass in fast allen deutschen Städten Bürger weniger Schutz vor den Folgen der Klimakrise finden würden. In der Analyse wird die durchschnittliche Oberflächentemperatur im Sommer erfasst und auch die Verteilung der Bevölkerung im Stadtgebiet berücksichtigt. Zudem fließt mit ein, wie viele versiegelte Flächen und Grünflächen es gibt. Es werden Punkte dafür vergeben, wie die Städte bei diesen Aspekten im Vergleich mit dem deutschen Mittelwert abschneiden. Daraus ergibt sich der sogenannte Hitzebetroffenheitsindex (HBI). Diesmal wurde erstmals zusätzlich die Baumüberschirmung erfasst – also der Grad der Bodenbedeckung mit Vegetation von mehr als 2,5 Metern Höhe. Das ist wichtig, denn Bäume spenden nicht nur Schatten und speichern CO₂. Die Erde um sie herum speichert auch mehr Wasser, was Städte resistenter gegen Kostenpflichtiger Inhalt Hochwasser macht.

Wie Mönchengladbach abschneidet

Im Ampel-Bewertungssystem gibt die Deutsche Umwelthilfe der Stadt Mönchengladbach die Farbe Gelb – so wie den meisten NRW-Städten. Der Baumüberschirmungsgrad liege bei 24,44 Prozent. Wissenschaftlich empfohlen seien mindestens 30 Prozent. Zumindest liegt Mönchengladbach aber nicht im roten Bereich, also unter 20 Prozent.

Der Hitzebetroffenheitsindex liegt bei 14,95 – also auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (14,65). Es wird auch erfasst, wie sich die versiegelte Fläche zwischen 2018 und 2025 verändert hat. Mönchengladbach wird ein Versiegelungstrend von plus 0,68 Prozent attestiert. Im selben Zeitraum seien 10.533 Bäume verloren gegangen.

Was die Analyse der Deutschen Umwelthilfe nicht berücksichtigt

Das Problem: Die Analyse erwähnt nicht, wie viele Bäume in dem Zeitraum gepflanzt wurden – außer sie wurden genau da gepflanzt, wo sie verschwunden waren. Dabei ergibt das städtebaulich wenig Sinn: Wenn für dringend notwendigen sozialen Wohnungsbau Bäume gefällt werden, kann auf der Gebäudefläche kein Baum mehr gepflanzt werden. Dafür kann an anderer Stelle mehr Grün entstehen. Im Winter 2025/26 hat die Mags zum Beispiel Kostenpflichtiger Inhalt doppelt so viele Bäume gepflanzt, wie sie gefällt hat.

In Mönchengladbach sind bereits Projekte geplant, die auch dem Hitzeschutz dienen. Dazu gehört der Umbau des Sonnenhausplatzes. Abgesehen von ein paar wenigen Bäumen ist dieser derzeit eine glitzernde, versiegelte Fläche – Kostenpflichtiger Inhalt soll aber den Plänen zufolge grüner werden.