Mehrere Verkehrsdelikte wirft die Polizei einem 48 Jahre alten Verler vor. Der hat versucht, vor der Kontrolle zu flüchten. Die Verfolgungsjagd endet für ihn im Graben.
Kaunitz (gl). Zeugen in Kaunitz haben am Freitagabend, 24. Juli, gegen 21.30 Uhr laut einer Mitteilung der Polizei einen möglicherweise alkoholisierten Autofahrer gemeldet, der in Richtung Verl unterwegs gewesen sein soll.
Wenige Minuten später stellte ein Streifenwagen das Auto am Kreisverkehr Bielefelder Straße/Sender Straße fest. Nachdem die Beamten Anhaltezeichen gaben, widersetzte sich der Fahrer des VW und versuchte, sich einer Kontrolle zu entziehen. In Verl bog der VW-Fahrer zunächst in mehrere Straßen ab, um kurz darauf auf der Lindenstraße stadtauswärts zu fahren. Dort verlor die Polizei das Auto kurz aus den Augen. Gegen 21.42 Uhr wurde der VW verschlossen abgestellt im Einmündungsbereich Marienstraße/Gentestraße gefunden. Während der gesamten Verfolgungsfahrt wurden nach derzeitigem Stand keine unbeteiligten Personen gefährdet.
Bei der anschließenden Suche nach dem Fahrer war die Polizei mit mehreren Streifenwagenbesatzungen sowie auch einem Hundeführer vor Ort. Dem Diensthund gelang es schließlich, den Fahrer des VW, einen 48-jährigen Verler, versteckt in einem nahe gelegenen Straßengraben mit hohem Gras aufzuspüren. Bei dem Mann wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt, mit einem vorläufigen Ergebnis von 1,44 Promille. Anschließend wurde der Verler zur Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt mit zur Polizeiwache genommen.
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld wurde der genutzte VW sichergestellt und durch ein Abschleppunternehmen abgeholt. Gegen den 48-Jährigen leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Verkehrsdelikte ein und stellten den Führerschein sicher.
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