Bielefeld-Schildesche. Die Rettung kam in höchster Not. In einer Wohnung eines Mehrparteienhauses am Meierteich in Bielefeld-Schildesche war es am Montagabend, 27. Juli, zu einem Küchenbrand gekommen. Als die Rettungskräfte eintrafen, befand sich der Bewohner, ein 78-jähriger Mann, noch in der Wohnung. Die Feuerwehr verschaffte sich mit Gewalt Zugang zur Wohnung im zweiten Obergeschoss.
Der Notruf erreichte die Polizei, die sich sofort in Bewegung setzte, um 19.25 Uhr. Zugleich wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Beamten, die zuerst am Brandort eintragen, sahen Rauch hervorquellen und entdeckten durchs Fenster in der verqualmten Wohnung die hilflose Person.
Die Feuerwehr öffnet gewaltsam ein Fenster, um möglichst schnell zu dem 78-Jährigen vorzudringen. Dieser wurde vor Ort zunächst rettungsdienstlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert.
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Wohnung trotz des Küchenbrandes weiter bewohnbar
Die Einsatzkräfte mussten gewaltsam Zugang zur Wohnung im zweiten Obergeschossen verschaffen. Der Senior wurde schnell ins Krankenhaus abtransportiert.
| © Paul Brinkmann
Die Wohnung wurde belüftet; diese ist trotz des Zwischenfalls weiterhin bewohnbar. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss der Polizei übergeben. Wie sich herausstellte, hatte der Senior offensichtlich Essen auf dem Herd anbrennen lassen oder vergessen, so dass es zu dieser Notlage gekommen ist.
Die Straße am Meierteich, Verbindungsstrecke zwischen Sudbrackstraße und Jöllenbecker Straße, war für die Dauer des Einsatzes, der gegen 20.15 Uhr endete, voll gesperrt. Im Einsatz waren etwa 35 Kräfte der Berufsfeuerwehr Bielefeld und der Löschabteilung Gellershagen.
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