Die ehrenamtlichen Teams der Besuchshunde des Arbeiter-Samariter-Kreises (ASB) München besuchen normalerweise Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Beeinträchtigungen, Hospize und Kinder in und um München. Am Dienstag (28. Juli 2026) waren sie jedoch für zwei Stunden an der Technischen Universität München (TUM) zu Gast.
„Eine kleine Pause vom Prüfungsstress und ganz viel Miteinander“, schreiben die Verantwortlichen in den sozialen Medien. Genau das war die Idee: Streicheln gegen Prüfungsstress. So hätten jedoch nicht nur Mensch und Hund zusammengefunden, sondern auch Studierende seien miteinander ins Gespräch gekommen.
Besonderes Event an der TU München soll Stress von Studierenden reduzieren
Besonders schön sei es gewesen zu sehen, wie respektvoll und achtsam alle mit den Hunden umgegangen seien. „Niemand hat sich aufgedrängt, stattdessen durften die Hunde selbst entscheiden, ob sie Nähe suchen, spielen oder sich lieber eine kleine Auszeit nehmen möchten“, berichtet das Besuchshunde-Team auf Instagram. Denn das Wohl der Tiere stehe für sie immer an erster Stelle.
Matthias Schröder, Ausbilder der Besuchshunde des ASB, erklärte gegenüber München TV: „Es ist bei uns ein langer Prozess. Also hier wird sehr, sehr viel mit den Hunden vorher gemacht, bevor sie dann letztendlich auch als Besuchshunde eingesetzt werden können.“ Über fast neun Monate durchlaufen die Hunde demnach eine spezielle Ausbildung. Zwei Mal im Jahr stünden sie dann auch den Studierenden der TU zur Seite.
„Kuschelig, entspannt und einfach schön“: Hunde streicheln gegen Stress
Die Ehrenamtlichen betonen: „Für einen Moment rückten die Prüfungen in den Hintergrund und es entstand eine Atmosphäre, die einfach gutgetan hat.“ Studien haben bereits bewiesen, dass sich das Streicheln von Hunden entspannend auf Menschen auswirken kann. „Tiere können Erinnerungen wecken, Vertrauen schaffen oder einfach glücklich machen. Das erleben die ASB-Besuchshundeteams immer wieder“, ist auf der Website des ASB zu lesen. Zahlreiche ASB-Einrichtungen würden diesen positiven Effekt daher nutzen und mit den Besuchstieren zusammenarbeiten.
Ein entsprechendes Event fand an der TU München bereits am Dienstag (21. Juli 2026) statt. Als „Kuschelig, entspannt und einfach sehr schön“, hätten die Studierenden das Event „Hunde streicheln gegen Prüfungsstress“ beschrieben. Am Flughafen München sorgte die Besitzerin eines Chihuahuas erst kürzlich für einen skurrilen Zwischenfall: Dort musste sogar die Bundespolizei einschreiten.