Zwar hätten die jüngsten Niederschläge im Spreewald zu einer vorübergehenden Entspannung geführt, mit dem trockenen und warmen Wetter in den kommenden Tagen sei aber von einem erneuten Rückgang der Abflüsse auszugehen, so das Landesamt. Daher solle die Talsperre in Spremberg in den kommenden Tagen mehr Wasser in die Spree abgeben.

Es soll so lange Wasser abgegeben werden, bis der Wasserstand in der Talsperre von derzeit 90,33 Metern über dem Meeresspiegel auf 90 Meter abgesunken ist. Dann könnten an der Talsperre erforderliche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Aufgrund der geringen Reserven in den Speichern im Oberlauf der Spree bleibt die Situation angespannt, so das Landesamt.

Die Niedrigwasser-Ampel Brandenburgs warnt aktuell an 25 von 26 Messstellen, dass zu wenig Wasser hindurchfließt.