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Am 30. Juli 2004 wurde der Borussia-Park mit einem Kleinturnier, an dem neben Gladbach auch der FC Bayern München und AS Monaco teilnahmen, offiziell eröffnet. Fast exakt 22 Jahre später hat sich nun an den Fassaden des Stadions an der Nord- und Südkurve, das seit dem 1. Juli nun auch offiziell ista-Borussia-Park heißt, einiges getan.
Bereits vor vier Wochen hatte Bernhard Nießen, Borussias Direktor Stadionbetrieb und Sicherheit, im Interview auf der Borussia-Homepage erklärt, welche Änderungen die Stadionbesucher bei ihren zukünftigen Besuchen erleben werden. Nießen: „Wir planen schon seit geraumer Zeit die Schaffung neuer digitaler Flächen, ergänzend zu vorhandenen Screens und Fernsehern, um unsere Fans schon außerhalb des Stadions mit Informationen zu versorgen und Inhalte zu präsentieren. Gemeinsam mit ista sind wir dieses Projekt nun im Zuge der Umbenennung des Stadions angegangen und installieren moderne LED-Screens.”
Die Installation der Bildschirme , die eine Gesamtfläche von rund 600 Quadratmetern haben, wurde am Dienstag fertiggestellt. Nießen erklärte auch die Funktion der riesigen LED-Wände: „Die Screens funktionieren vergleichbar zur Anzeigetafel im Stadion und können verschiedene Inhalte zeigen, egal ob Grafiken, Videos oder Momente, die direkt für Fans gemacht sind. Sie werden exklusiv nur durch den Namensgeber und Borussia genutzt und mit Informationen oder markenorientierten Inhalten bespielt. Wir können dort etwa den Fans, die in Richtung Einlass unterwegs sind, unsere Mannschaftsaufstellung präsentieren oder Video-Inhalte abspielen.”
Auch im Stadioninnern hat sich in der Sommerpause etwas getan. Im Block 2 wurde ein Sitzplatzbereich in Stehplätze umgewandelt, es müssen nur noch einige Wellenbrecher installiert werden. Das Fassungsvermögen des Gladbacher Stadions hat sich für Bundesliga-Spiele nun von 54 042 Plätzen auf 54.942 Plätze erhöht.