Stefan Fiedler hat zum 1. Juli die Geschäftsführung der Asklepios Fachkliniken Brandenburg an der Havel übernommen. Der Diplomkaufmann kommt von Ameos, wo er zuletzt 13 Jahre als Krankenhausdirektor und stellvertretender Regionalgeschäftsführer für Standorte in Vorpommern und Sachsen-Anhalt tätig war. Seine Vorgängerin Janina Pietschmann bleibt in Brandenburg an der Havel und sitzt seit diesem Monat im Vereinsvorstand der Lebenshilfe Brandenburg-Potsdam.

Für den Diplomkaufmann und designierten Geschäftsführer geht es damit zurück zu seinen Wurzeln. Von 2002 bis 2010 war er Prokurist und später Geschäftsführer der Salus in Magdeburg, die als Betreibergesellschaft für sozial orientierte Einrichtungen des Landes Sachsen-Anhalt von den Asklepios Kliniken gemanagt wurde. Dort verantwortete der geborene Sachsen-Anhaltiner 14 Krankenhaus- und Heimeinrichtungen in der Psychiatrie und Neurologie mit rund 1.900 Beschäftigten. Von 2010 bis 2012 führte er anschließend die Asklepios Schwalm-Eder Kliniken.

Zwischen den beiden Asklepios-Stationen war Fiedler außerdem Verwaltungsdirektor und Regionalbereichsleiter am Median Reha-Zentrum Bernkastel-Kues, bevor er zu Ameos wechselte.

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Die Asklepios Fachkliniken Brandenburg sind mit über 650 Betten das größte psychiatrisch-neurologische Krankenhaus im Land Brandenburg. Fiedler bringt für dieses Profil einschlägige Erfahrung mit: Im Ameos Klinikum Bernburg verantwortete er unter anderem eine Einrichtung mit Schwerpunkten in der Alters- und Schmerzmedizin sowie Neurologie – darunter seinerzeit die größte Stroke Unit des Landes Sachsen-Anhalt – sowie Neurochirurgie und Neuroradiologie. In Vorpommern leitete er Einrichtungen, in denen somatische, neurologische sowie psychiatrische und kinder- und jugendpsychiatrische Angebote eng verzahnt waren. In der Jugend- und Sozialarbeit war er darüber hinaus jahrelang ehrenamtlich aktiv, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Für seine Rückkehr zu Asklepios führt er berufliche und private Gründe an. Er sei mit der Region Berlin-Brandenburg einerseits durch seine Familie stark verbunden. Andererseits habe er insgesamt bereits zehn Jahre in Führungspositionen für die Asklepios Kliniken gearbeitet und sich dabei sehr wohl gefühlt, so Fiedler weiter. Er kündigte an, die Angebote des Klinikums auszuweiten und bestehende Strukturen weiterzuentwickeln. „Dabei sollen wohnortnahe Angebote sichtbarer und die Versorgung für die Menschen in der Region noch zugänglicher gemacht und ausgebaut werden.“

Asklepios/enc