Foto: Sana Krankenhaus GerresheimAm 5. August 2026 um 19.30 Uhr findet im Evangelischen Gemeindehaus eine ganz besondere Veranstaltung zum Thema Brustkrebs statt. Die Veranstaltung hat eine „herzliche“ Vorgeschichte und die beginnt mit dem Nähtreff.

Im Nähtreff im Gemeindehaus kommen regelmäßig Frauen zusammen, um gemeinsam zu Nähen. Aber nicht irgendetwas. Sie wollten nicht einfach „nähen und quatschen“, sie wollten gemeinsame Projekte angehen. Eines davon waren beispielsweise die Boomerang-Bags, die den Einkauf nachhaltiger gestalten. Aber dann folgte ein „Herzensprojekt“ im wahrsten Sinne des Wortes. Die Frauen begannen Herzkissen für an Brustkrebs erkrankte Frauen zu nähen, die sie in der Senologie in den Sana Kliniken Gerresheim übergaben.

In einer Pressemitteilung der Sana Kliniken schrieben diese zum Projekt: „Die liebevoll genähten Kissen sind weit mehr als nur ein schönes Geschenk. Nach Brustoperationen können sie unter den Arm gelegt werden, um Druck von Narben zu nehmen, Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess angenehmer zu gestalten. Vor allem aber vermitteln sie den Patientinnen etwas, das sich nicht nähen lässt: Trost, Zuversicht und das Gefühl, nicht allein zu sein.
Jedes einzelne Herzkissen wurde mit großer Sorgfalt gefertigt – von der Auswahl der Stoffe über das Zuschneiden und Nähen bis hin zum Befüllen und Verschließen. Hinter jedem Kissen stehen Menschen, die ihre Zeit und ihr Können einsetzen, um anderen etwas Gutes zu tun.
Unser herzlicher Dank gilt Frau Förster und allen Engagierten des Nähtreffs für diese besondere Unterstützung.“Fotos: Nicole Förster

Einmal mit dem Thema vertraut, blieb es nicht allein bei den Herzkissen. Auch Redontaschen wurden für die Patienten genäht, die es erlauben, dass der Drainagebeutel, der nach einer Brustkrebs-OP dem Abfluss von Blut und Wundsekreten dient, nicht direkt sichtbar ist.

Der Kontakt zu den Sana Kliniken hat den Nähtreff und die Gemeinde für das Thema Brustkrebs sensibilisiert und so entstand die Idee eine Infoveranstaltung anzubieten, bei der Frauen mehr über die Möglichkeiten der Früherkennung erfahren und miteinander ins Gespräch kommen können. Referentin ist an diesem Abend Regine Stoffels, Gesundheits- und Krankenpflegerin am Sana Krankenhaus Gerresheim, die auch für Fragen zur Verfügung steht. „Wir haben gemerkt, wie groß der Bedarf ist“, sagt Diakonin Nicole Förster zur geplanten Veranstaltung. „Unter dem Motto Gemeinsam sind wir nicht alleine möchten wir Hoffnung schenken, miteinander ins Gespräch kommen und zeigen, wie wertvoll gegenseitige Unterstützung sein kann.“

Von Frau zu Frau – Brustkrebs: Früher erkennen, miteinander ins Gespräch kommen
Mittwoch, 5. August 2026, 19.30 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Unterbach Brorsstraße 7, 40627 Düsseldorf
Fragen und Anmeldung: Diakonin Nicole Förster, nicole.foerster@ekir.de, 0172 75 00 499

Wer sich darüber hinaus fürs Mitwirken im Nähtreff interessiert, kann sich ebenfalls unter den oben stehenden Kontaktdaten an Nicole Förster wenden. Wer weniger gerne näht, aber Freude am Stricken, Häkeln oder anderen Handarbeiten hat, ist ebenso willkommen.

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