Die Autobahn GmbH sperrt von Donnerstag, 30. Juli, 21 Uhr, bis Freitag, 31. Juli, um 5 Uhr folgende Verbindungen im Autobahnkreuz Duisburg:

Grund für die Sperrung sind weitere Kampfmittelsondierungen, die für den Ersatzneubau der Berliner Brücke durchgeführt werden müssen. Das teilte die Autobahn GmbH am Mittwoch mit. Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Duisburg-Häfen (A40) und ist mit dem roten Punkt beschildert. Da die Sperrung nur in den Abend- und Nachtstunden erfolgt, ist nicht mit größeren Staus zu rechnen.

Mit dem Neubau der Berliner Brücke startet bekanntlich der erste Abschnitt des geplanten sechsstreifigen Ausbaus der A59 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg (A40/A59) und der Anschlussstelle Duisburg-Marxloh. Der Planfeststellungsbeschluss für den rund 6,7 Kilometer langen Gesamtabschnitt steht noch aus.

Aufgrund der hohen Dringlichkeit hat das Fernstraßen-Bundesamt (FBA) im Mai 2025 eine vorläufige Anordnung erlassen. Sie erlaubt den frühzeitigen Start der Arbeiten an der Berliner Brücke – beschränkt auf den Bereich zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Stadtparkbrücke. Die Brücke wird bereits vor dem geplanten sechsstreifigen Ausbau erneuert, da bei Bauwerksprüfungen im Oktober 2024 zusätzliche Mängel an der Tragfähigkeit der bestehenden Brücke festgestellt wurden, insbesondere für schwere Lkw.

Der Brückenzug Berliner Brücke besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Bauwerken mit einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern. In der ersten Bauphase errichtet die Autobahn GmbH des Bundes westlich der aktuellen Brücke ein komplett neues Teilbauwerk, das später den Verkehr in Fahrtrichtung Süden aufnehmen wird. Dieses erste Teilbauwerk soll bis Herbst 2029 fertiggestellt sein. Danach wird der Verkehr auf den Neubau umgelegt. Anschließend erfolgt der Rückbau des bestehenden östlichen Brückenzugs sowie der Bau des zweiten Teilbauwerks in Fahrtrichtung Norden.