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Birmingham – Marvin Ducksch (32) will Birmingham City in diesem Sommer verlassen. Nach BILD-Informationen hat der Stürmer den Klub über seinen Wechselwunsch informiert. Der Grund: Ducksch reizt die Aussicht, bei einem neuen Verein eine größere sportliche Rolle einzunehmen, mehr Verantwortung zu übernehmen und als Führungsspieler voranzugehen.
Kehrt Ducksch nach Deutschland zurück?
Nach BILD-Informationen haben Ducksch und Birmingham bereits eine Vereinbarung getroffen. Findet der Angreifer den passenden Verein, wird ihm der englische Zweitligist keine Steine in den Weg legen. Im Gegenteil: Birmingham würde Ducksch sogar ablösefrei ziehen lassen.
Dabei gibt es für Ducksch keinen Grund, sich zu verstecken. Er knüpfte an die vergangene vier Jahre als Top-Torjäger in Bremen an. In seiner ersten Saison auf der Insel kam der frühere Nationalspieler in der Championship auf zehn Tore und zeigte, dass er auch im englischen Fußball zuverlässig liefert. Bemerkenswert: Gemeinsam mit Jay Stansfield (auch 10 Tore) war er Top-Torschütze, obwohl der Ex-Bremer elf Spiele weniger als sein Kollege machte.
Sein Team-Kollege Phil Neumann (29/spielte in Deutschland unter anderem für Hannover 96) sagte zuletzt: „Marvin hat sich hier in England super hier eingelebt, vor allem für die Kabine ist er eine Bereicherung.“
Trotzdem denkt der 32-Jährige jetzt über den nächsten Schritt nach, weil er noch einmal bei einem Klub im Mittelpunkt stehen und sportlich eine Schlüsselrolle übernehmen möchte.
Interessenten gibt es bereits. Nach BILD-Informationen beschäftigen sich Vereine aus Deutschland mit seiner Situation. Konkretes Interesse kommt außerdem aus den USA. MLS-Klub Orlando City beschäftigt sich intensiv mit dem Angreifer und prüft eine Verpflichtung.
Noch ist keine Entscheidung gefallen. Ducksch und sein Management prüfen die Optionen. Klar ist aber: Der Stürmer ist bereit für eine neue Aufgabe. Dank der Einigung mit Birmingham hängt ein Wechsel jetzt vor allem davon ab, welcher Verein den Zuschlag bekommt. Die Voraussetzungen für einen Transfer sind jedenfalls geschaffen – und deshalb könnte bei Ducksch in den kommenden Wochen richtig Bewegung reinkommen.