Für die Fachleute stand vor dem Finale im Kajak-Parallelsprint der Frauen fest: Pauline Jagsch vom SC Berlin-Grünau holt den Titel, Chelsea Roussiekan von Rheintreue Düsseldorf begleitet die Top-Favoritin auf ihrer 160 Meter langen Fahrt und sieht am Ende nur das Heck der Berlinerin. Dann kam doch alles anders. Die 22-jährige Düsseldorferin legte den Turbo ein, startete fulminant und paddelte der Silbermedaillengewinnerin von Paris einige Meter davon. Jagsch holte auf, am Ende schoss das Boot der Außenseiterin jedoch mit Minimalvorsprung über die Ziellinie. Die Sensation war perfekt.