Wo genau die Gewitter am Abend auftreten, lasse sich nicht sicher vorhersagen. Vielerorts könne es zumindest Sturm oder schwere Sturmböen geben, sagte eine Meteorologin des DWD. Sie empfahl, sich nicht von dem sonnigen Start in den Tag täuschen zu lassen, die Warnwetter-App im Blick zu behalten und die Fenster zu schließen.

Die Temperaturen würden nicht ganz so schlimm wie bei der Hitzewelle Ende Juni, aber weit davon entfernt seien sie auch nicht, sagte die Meteorologin. Im Gegensatz zu Ende Juni gebe es nun nur einen einzigen sehr heißen Tag.

So heiß wie am letzten Juni-Wochenende war es in der Region seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie. Mit 39,9 Grad Celsius wurde in Tempelhof am 27. Juni ein Berlin-Rekord aufgestellt. Diese Temperatur war zuvor in der Stadt noch nie erreicht worden. In Brandenburg wurde der Wert noch getoppt: Am 28. Juni kletterten die Temperaturen in Neißemünde-Coschen (Landkreis Oder-Spree) auf noch nie zuvor im Bundesland gemessene 41,7 Grad.