Bestehende Schutzkonzepte sollen erneut kritisch überprüft werden, schreibt Bergmann in der Mitteilung weiter. Man habe es aber, anders als in Berlin, bislang nicht mit drohenden Angriffen durch Islamisten zu tun gehabt. „Vielmehr sind es – wie dieses Jahr eindrucksvoll zeigte – Angriffe und Störaktionen von rechter und rechtsextremer Seite“, so Bergmann. So stehe das Thema Sicherheit abermals auf der Tagesordnung – „vor dem Hintergrund der in Frankfurt (Oder), Eberswalde, Müncheberg, Storkow und Cottbus zu beklagenden Störaktionen und Zwischenfälle.“
Vermummte hatten Besucher einer Veranstaltung für Vielfalt in Bad Freienwalde im letzten Jahr angegriffen. Weitere CSDs, zum Beispiel in Cottbus, fanden daraufin unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt.
„Was uns vor allem bewegt ist die Frage der An- und Abreisewege zu den CSDs, weil wir wissen, dass das vor allem die Orte und die Zeiten sind, in denen Übergriffe oft stattfinden“, sagte Bergmann am Donnerstag im rbb. Weiteres zu den Schutzkonzepten wolle man bei einem Netzwerktreffen am Montag beraten.