In europäischen Ländern fehlt wegen niedriger Wasserstände ausreichend Kühlung für die Atomstromproduktion. Ungarn bittet Konzerne, ihren Energieverbrauch zu reduzieren.

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Artikelzusammenfassung

Die Hitzewelle legt Europas Atomnarrativ trocken. Zuerst fielen in Rumänien im Kraftwerk Cernavoda gleich zwei Reaktoren aus dem Line-up, weil niedrige Flusspegel zu wenig Kühlwasser liefern – ein Reality-Check für eine Technologie, die gern als verlässliche Baseload inszeniert wird. Danach zog Frankreich nach und nahm in dieser Woche wegen der hohen Temperaturen ebenfalls Reaktoren vom Netz, während in Ungarn die Leistung des AKW Paks heruntergeregelt wurde. Parallel appelliert Präsident Pèter Magyar an stromhungrige Industrien wie Batterie- und Autohersteller, ihren Verbrauch zwischen 17 und 22 Uhr zu drosseln; das klingt nach Lastmanagement, ist aber auch ein kleines Lehrstück darüber, wie verletzlich selbst hochgerüstete Energiesysteme im Klimastress sind. Der Text bleibt als Live-Update angelegt und erzählt damit fast nebenbei die Pointe dieser Wetterlage: Wenn die Flüsse schrumpfen, gerät auch der vermeintlich so stabile Atomstrom ins Schwitzen.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Atomstrom Europa Flüsse Dürre Kernkraftwerk Cernavoda Paks

In Ungarn wurde die Leistung des Kernkraftwerks Paks gedrosselt.
© Daniel Mihailescu/​AFP via Getty Images

Wegen niedriger Pegelstände in Flüssen und damit fehlendem Kühlwasser ist in mehreren europäischen Ländern die Atomstromproduktion gedrosselt worden. In Rumänien sind zwei Reaktoren des Kraftwerks Cernavoda außer Betrieb. Auch in Frankreich wurden in dieser Woche Reaktoren wegen der hohen Temperaturen abgeschaltet.

In Ungarn wurde derweil die Leistung des Kernkraftwerks Paks gedrosselt. Der
ungarische Präsident Pèter Magyar bittet Konzerne zudem, ihren Stromverbrauch während
der Hitzewelle zwischen 17 Uhr und 22 Uhr zu reduzieren. Dazu gehören unter anderem
Batterie- und Autohersteller, die einen hohen Stromverbrauch haben.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.