Bremer SV holt Fritz Kleiner zurück. Der offensive Mittelfeldspieler kommt vom Wuppertaler SV und bringt reichlich Erfahrung aus der Regionalliga mit. Beim WSV blieb er hinter den Erwartungen zurück.
von red · Heute, 22:26 Uhr · 0 Leser
Fritz Kleiner (Mitte) geht nach einer enttäuschenden Saison wieder nach Bremen. – Foto: Jochen Classen
Der Bremer SV hat die Rückkehr von Fritz Kleiner bekanntgegeben. Der offensive Mittelfeldspieler war bereits für den BSV aktiv und absolvierte 67 Regionalligaspiele für den Nord-Klub. Nach einer enttäuschenden Saison beim Wuppertaler SV führt der Weg des 23-Jährigen nun zurück an den Panzenberg.
Für Kleiner ist die Rückkehr emotional. „Ich freue mich riesig, dass der Wechsel zurück zum Bremer SV geklappt hat. Ich hatte hier bereits schöne Jahre und weiß, welche Wucht der Panzenberg mit seinen Fans entfachen kann“, sagt er in der Vereinsmitteilung. Er sei glücklich, „wieder nach Hause zu kommen und in meiner Heimat Regionalliga-Fußball spielen zu dürfen“.
Voigt lobt Qualität und Mentalität
Auch Ralf Voigt freut sich über die Rückkehr. „Ich freue mich sehr, dass Fritz wieder bei uns ist. Ich bin von seinen Qualitäten absolut überzeugt“, sagt er. Voigt hebt vor allem Kleiners Tempo, sein Kopfballspiel und seine Offensivqualitäten hervor. Dazu komme ein Faktor, der über das rein Sportliche hinausgeht: „Besonders schätze ich seinen Charakter und seine Mentalität. Er wird unserer Mannschaft menschlich sehr guttun.“
Der Wechsel ist für den BSV auch deshalb interessant, weil Kleiner den Verein und das Umfeld bereits kennt. Er muss sich am Panzenberg nicht neu orientieren, sondern kann an eine frühere erfolgreiche Phase anknüpfen. Genau darauf setzt der Klub: Erfahrung, Identifikation und offensive Impulse.
Wuppertal-Jahr blieb unter den Erwartungen
Vor der vergangenen Saison wurde Kleiner in der FuPa-Community durchaus als spannender Kandidat beim Wuppertaler SV gesehen. In der traditionellen Umfrage zur Regionalliga West tauchte er unter den möglichen Spielern der Saison auf, nachdem er vom Bremer SV zum WSV gewechselt war.
Der sportliche Verlauf passte danach allerdings nicht zu diesen Erwartungen. Der Wuppertaler SV stieg ab, Kleiner kam auf drei Tore und blieb damit hinter dem zurück, was man sich vor der Saison erhofft hatte. Umso größer dürfte nun die Motivation sein, beim Bremer SV wieder in ein vertrautes Umfeld zu kommen und dort eine prägendere Rolle einzunehmen.
Für den BSV ist es ein Zugang mit Geschichte: kein Experiment, sondern ein Spieler, der den Panzenberg kennt, die Liga kennt und nun beweisen kann, dass die Rückkehr für beide Seiten genau zur richtigen Zeit kommt.