Ast fällt auf Männer
Unwetter: Umgestürzte Bäume, Konzert abgesagt
30.07.2026 – 23:25 UhrLesedauer: 3 Min.
Ein Blitz schlägt am Morgen ein, als eine Gewitterfront über die Region Hannover und den Landkreis Hildesheim hinwegzieht. (Quelle: Julian Stratenschulte)
Vorlesen
Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00
1x
Jetzt neu bei t-online:
Schriftgröße anpassen!
Artikel teilen
Feuerwehren in mehreren Bundesländern waren wegen Unwettern am Donnerstagabend im Einsatz. In vielen Orten stürzten Bäume um, zwei Männer werden verletzt.
In mehreren Teilen Deutschlands hat es am Donnerstagabend schwere Unwetter gegeben. Besonders betroffen waren Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg.
In Niedersachsen hatten Polizei und Feuerwehr es vor allem mit umgestürzten Bäumen zu tun. In der Landeshauptstadt und in der Region Hannover war die Polizei bis zum frühen Abend im Einsatz, um mehrere Gefahrenstellen nach Sturmschäden abzusichern. Niemand sei verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. In Hannover-Bothfeld und in Isernhagen in der Region Hannover stürzte den Angaben zufolge jeweils ein Baum auf ein Auto. Es kam zu Sachschäden.
- Hitzewelle auf Höhepunkt: Deutscher Ort knackt 40-Grad-Marke
- Baum stürzt bei Unwetter auf Badende: Zwei Männer schwer verletzt
Auch ein Sprecher der Feuerwehr Hannover berichtete im Stadtgebiet von Hannover von mehreren umgekippten Bäumen oder abgebrochenen Ästen. Die Lage sei bis zum Abend aber „relativ entspannt“ gewesen, hieß es. „Wir sind relativ verschont geblieben“, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Lüneburg, wo das Unwetter am Nachmittag etwa über die Lüneburger Heide gezogen war. Größere Schäden, abgedeckte Dächer oder gar Verletzte seien nicht bekannt, sagte der Sprecher. Im Landkreis Celle stürzten mehrere Bäume um.
Unwetterwarnungen am Nachmittag
Wenige unwetterbedingte Einsätze gab es in Südniedersachsen, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Göttingen sagte. Auch dort waren die Einsatzkräfte hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume gefordert.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte ab dem Nachmittag von Südwesten kommenden starke Gewitter vorhergesagt. Im Laufe des Nachmittags gab der DWD dann auch erste amtliche Unwetterwarnungen für die Mitte und den Osten Niedersachsens heraus. Betroffen waren etwa Teile des Heidekreises, Landkreis Celle, Landkreis Uelzen und die Region Hannover. Dort erwarteten die Meteorologen neben Starkregen und Hagel auch unwetterartige Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und 120 Kilometern pro Stunde. Am Abend (Stand 18.40 Uhr) wurden diese Unwetterwarnungen wieder aufgehoben.
Konzert abgesagt, Maschseefest beginnt später
In Hannover hatten sich Veranstalter auf die drohende Unwetterlage eingestellt. Etwa wurde das für den Abend geplante Konzert des Popsängers Alvaro Soler auf der Gilde Parkbühne wegen der Wetterlage ersatzlos abgesagt, wie Hannover Concerts mitteilte.
Das Maschseefest sollte wegen des erwarteten Unwetters später öffnen. Zuerst war ein Start gegen 20 Uhr angepeilt worden. Da sich die Wetterlage aber schneller als erwartet entspannte, wurde der Start vorgezogen. Das Fest sollte gegen 18.30 Uhr beginnen, hieß es von den Veranstaltern.

