Huthis weisen Verantwortung für Angriff von sich

Die jemenitische Zain Jaafar/ steckt nach eigenen Angaben nicht hinter einem Drohnenangriff im Hafen der ägyptischen Stadt Stadt Damietta, bei dem zwei Tanker getroffen wurden. „Gerüchte, wonach der Jemen ein Schiff im Hafen von Damietta in Ägypten ins Visier genommen hat, entbehren jeder Grundlage“, erklärte ein Vertreter des außenpolitischen Büros der Huthis am Donnerstag laut der Nachrichtenagentur Saba. Die Huthi-Miliz nehme „ausschließlich das saudiarabische Regime ins Visier“.

Nach dem Ausbruch von Feuer auf zwei Flüssiggastankern im Hafen von Damietta hatte die Regierung in Kairo am Donnerstag einen Drohnenangriff als Ursache genannt. Laut dem auf Schifffahrtsdaten spezialisierten Dienstleister Kpler handelt es sich bei den beschädigten Schiffen um das Gasspeicherschiff einer US-Firma und um einen griechischen LNG-Tanker. Der Angriff war der erste in Ägypten seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar. In sozialen Medien kursierten diese Bilder von den brennenden Schiffen:

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hatte in der vergangenen Woche eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt und griff seither nach eigenen Angaben saudiarabische Öltanker und Ölanlagen an. Am Montag meldete die Miliz Drohnenangriffe auf „sensible Knotenpunkte“ für den Öltransport nach Janbu. Saudi-Arabien griff Ziele in von den Huthis kontrolliertem Gebiet im Jemen an.

Teure Flugabwehr: US-Kommandeure lassen iranische Raketen durch

Die USA verschießen mehr Abfangraketen, als sie nachproduzieren können. Für Donald Trump wird das zum Problem, denn der Iran ergreift die Initiative. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Iran-Krieg lässt Wirtschaft Saudi-Arabiens einbrechen

Der Iran-Krieg lässt die Wirtschaft von Saudi-Arabien einbrechen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des weltgrößten Ölexporteurs fiel im zweiten Quartal um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie die Statistikbehörde Gastat am Donnerstag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Grund für den Rückgang war demnach ein Einbruch des Ölgeschäfts um 24,7 Prozent. Die anderen Wirtschaftsbereiche wuchsen dagegen um 0,9 Prozent. Die Staatsausgaben legten um 0,6 Prozent zu.

Saudi-Arabiens Kronprinz bin SalmanVergrößern des BildesMohammed bin Salman (Archivbild): Die saudische Wirtschaft bricht ein. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa/dpa-bilder)

Der Konflikt in der Region dauert bereits seit fünf Monaten an. Die als Meerenge für den Ölexport wichtige Straße von Hormus ist praktisch gesperrt. Hinzu kommt, dass die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen die Schifffahrt im Roten Meer unter Beschuss nehmen. Das stört den Ölexport erheblich. Eine Entspannung ist derzeit nicht in Sicht: Erst am Mittwoch griffen die USA den Iran wieder an.

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