Newsblog zur US-Politik
US-Firma baut ukrainische Drohnenboote fürs Pentagon
Aktualisiert am 31.07.2026 – 03:59 UhrLesedauer: 10 Min.
Die Seedrohne „Magura“ wird jeytzt auch in den USA gebaut und von amerikanischen Streitkräften genutzt. (Quelle: IMAGO/Oleksandr Klymenko/imago)
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Trump kündigt eine Einigung für den Gazastreifen an. Ukrainische Technologie kommt zum Pentagon. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Ukrainische Seedrohnen werden für US-Armee gebaut
Ein amerikanischer Hersteller wird erstmals mit der Produktion von Drohnenbooten für das Pentagon beginnen, die von der Ukraine entwickelt und im Kampfeinsatz erprobt wurden, berichtet die „Financial Times“. Die als „Maguras“ bezeichneten Drohnenboote werden von dem in Portland, Oregon, ansässigen Unternehmen ReconCraft hergestellt, das Boote für Spezialeinheiten produziert. Eine Absichtserklärung zwischen ReconCraft und dem Magura-Hersteller Uforce wurde letzte Woche in der ukrainischen Botschaft in Washington unterzeichnet, so die Zeitung.
Trump will Export von Elektroschrott stoppen
US-Präsident Donald Trump will den Export von alten Batterien und Elektroschrott stoppen, um die heimische Recyclingindustrie zu stärken und die Abhängigkeit von China bei kritischen Mineralien zu verringern. Trump habe am Donnerstag eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, sagten zwei Insider aus dem Weißen Haus. Der Erlass ermächtigt das Handelsministerium, die Ausfuhr der Abfälle zu verbieten. Die Regierung wolle damit sicherstellen, dass wertvolle Materialien wie Wolfram und zerkleinerte Batterieteile – die in der Branche als schwarze Masse bekannt sind – an US-Recyclingunternehmen gehen, erklärten die Insider weiter.
Trump: Historische Vereinbarung für Gazastreifen
Der von den USA initiierte sogenannte Friedensrat hat laut US-Präsident Donald Trump eine Vereinbarung zur „vollständigen Entwaffnung“ der islamistischen Hamas-Terrorgruppe im Gazastreifen erzielt. Lesen Sie hier Details über den Plan zur Entwaffnung im Gazastreifen.
US-Regierung blamiert sich mit Karte von Afrika
Bei einer Konferenz in Brasilien hat das US-Außenministerium eine Karte von Afrika präsentiert. Große Mühe hatte sich bei der Erstellung offenbar niemand gegeben. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Trump droht mit Rückzug von Kandidaten
US-Präsident Donald Trump hat gedroht, die Nominierung von Todd Blanche zum Justizminister zurückzuziehen. Die offizielle Ernennung des bislang nur vorläufig amtierenden Juristen wird durch zwei Senatoren aufgehalten, die dem Nachfolger von Pam Bondi bislang die Zustimmung versagt haben. Die Republikaner John Cornyn aus Texas und Thom Tillis aus North Carolina weigern sich, für Blanche zu stimmen, bevor nicht eine Vereinbarung des Präsidenten mit der Steuerbehörde IRS überarbeitet wurde.
Die Mehrheit der Republikaner im Senat ist so dünn, dass schon ein Abweichler ausreicht, um Blanches Amtsübernahme zu verhindern. Eine Weigerung des Senats, den amtierenden Generalstaatsanwalt Blanche zu bestätigen, wäre ein bemerkenswerter politischer Rückschlag für den Präsidenten. In den USA fallen ist der Justizminister zugleich Generalstaatsanwalt.
Trump reagierte in einem Beitrag auf Truth Social verärgert auf die Blockade. Er habe Cornyn und Tillis „politische Karrieren beendet“. Beide Politiker scheiden Ende des Jahres aus dem Senat aus. „Ich habe nichts dagegen, Todds Kandidatur vorübergehend zurückzuziehen und ihn wieder aufzustellen, sobald Cornyn und Tillis nicht mehr im Amt sind“, erklärte der US-Präsident weiter.
