25.000 verkaufte Tickets im Innenbereich sowie rund 40.000 Personen im Außenbereich verzeichnet Das Fest in Karlsruhe am Sonntag. „Wir freuen uns sehr, dass der Sonntagabend ticketmässig noch so angezogen hat“, so Fest-Chef Martin Wacker vor dem Headliner Max Herre und Joy Denalane. „Es ist ein unglaublich positiv belegter freier Bereich, wie wir es in den letzten Jahren selten erlebt haben. Das macht uns sehr glücklich.“

Neue Hinweisschilder helfen bei der Orientierung

Man habe eine Begeisterung für den freien Bereich gespürt: Es begann mit einem starken und besonders gut besuchten Donnerstag – und dann wurde jeden Tag „noch einmal eine Schippe draufgelegt.“ Die Besucher – allesamt gut drauf. Die Veranstalter: Mehr als zufrieden. „Es gab enorm hohes und positives Feedback aus Bereichen, von denen wir es nicht im ersten Moment gedacht haben“, sagt Sicherheits-Chef Markus Wiersch.

Markus Wiersch (Projektleiter/Sicherheit), Martin Wacker (Geschäftsführer KME), Horst Nowotschin (Polizei), Julian Simic (DRK/Sanitätsdienst), Henrik Hettinger (Einsatzleiter Feuerwehr).

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Markus Wiersch (Projektleiter/Sicherheit), Martin Wacker (Geschäftsführer KME), Horst Nowotschin (Polizei), Julian Simic (DRK/Sanitätsdienst), Henrik Hettinger (Einsatzleiter Feuerwehr).
Foto: Corina Bohner

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Markus Wiersch (Projektleiter/Sicherheit), Martin Wacker (Geschäftsführer KME), Horst Nowotschin (Polizei), Julian Simic (DRK/Sanitätsdienst), Henrik Hettinger (Einsatzleiter Feuerwehr).
Foto: Corina Bohner

Dazu zählen unter anderem die neuen Hinweis-Schilder, welche seit 2026 auf dem Fest zu finden waren: Die großen gelben Schilder markierten die Standorte des Festivalgeländes und dienten für die Einsatzkräfte zur besseren Orientierung – und wurden auch von den Besuchern gerne als Treffpunkte genutzt.

Blick auf den Mount Klotz am Sonntag.

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Blick auf den Mount Klotz am Sonntag.
Foto: Tim Carmele

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Blick auf den Mount Klotz am Sonntag.
Foto: Tim Carmele

Das Fest 2026: Veranstalter freuen sich über positives Feedback

Viele Maßnahmen laufen im Hintergrund ab, ohne dass es den Masterplan von oben benötigt: „Es sind viele kleine Mosaiksteine, die zu einem guten Ergebnis führen“, so Wiersch und erzählt lachend: „bei einer Führung wunderte ich mich zunächst über einen herumliegenden Feuerwehrschlauch – bis ich erkannte, dass der Bereitschaftsdienst bereits den Bereich vor der Cafébühne wässerte, um die Staubentwicklung zu reduzieren.“

Leony beim Auftritt auf der Hauptbühne bei Das Fest 2026.

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Leony beim Auftritt auf der Hauptbühne bei Das Fest 2026.
Foto: Tim Carmele

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Leony beim Auftritt auf der Hauptbühne bei Das Fest 2026.
Foto: Tim Carmele

Gegen Staub wurden die Maßnahmen 2026 erhöht: Der Bodenbereich vor der Hauptbühne wurde noch großzügiger mit Bodenplatten ausgelegt und vor den Haupt-Acts bewässert. Darüber hinaus haben auch die Hitzeschutzmaßnahmen in den vergangenen Tage gut funktioniert – wie kostenlose Trinkwasserstellen, Wasser-Sprenkler oder Sprühnebel-Stationen.

Kostenloses Trinkwasser gab es am Stadtwerke-Mobil.

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Kostenloses Trinkwasser gab es am Stadtwerke-Mobil.
Foto: Paul Needham

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Kostenloses Trinkwasser gab es am Stadtwerke-Mobil.
Foto: Paul Needham

Fest-Chef Martin Wacker verzeichnete auch „unglaublich viel persönliches Feedback“. So habe ein Vater das Gespräch gesucht, um ihm zurückzumelden: Noch nie habe er sich auf einem Festival so wohl, sicher, wahrgenommen und angenommen gefühlt und so viel Rücksichtnahme erfahren. Er besuchte Das Fest mit seinem Sohn, welcher auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

Hausverbot für Störenfriede beim Fest am Freitag

„Das ist ein Beispiel von vielen der vergangenen vier Tage, dass wir dieses Thema Teilnahme und Awareness (aufeinander achten) auch leben und das Gefühl bleibt – lasst uns das doch mitnehmen, in die Stadtgesellschaft. Auch daher haben wir Das Fest bewegt gegründet.“

Das Fest 2026 lässt Karlsruher Massen feiern.

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Das Fest 2026 lässt Karlsruher Massen feiern.
Foto: Paul Needham

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Das Fest 2026 lässt Karlsruher Massen feiern.
Foto: Paul Needham

Das Fest hat eine Plattform für Besucher mit körperlichen Einschränkungen am Mount Klotz. An allen vier Tagen ist außerdem ein Awareness-Team auf dem Fest unterwegs: Menschen in lila Westen helfen bei allen Festival-Belangen weiter. Ein Erfolg: Am Freitag wurde über diesen Weg am Ende drei unbelehrbaren Störenfrieden Hausverbot erteilt.

Das Fest 2026: Polizei und Feuerwehr hatten wenig zu tun

Ruhig war es auch bei den Einsatzkräften: Bei der Feuerwehr verzeichnete man zwei Mülleimer-Brände, der Sanitätsdienst schätzte einen Patientenrücklauf von zirka 20 Prozent im Vergleich zu den vorherigen Jahren. „Insgesamt waren die vier Tage geprägt von wenig festival-typischen Ereignissen“, zieht Polizei-Einsatzleiter Horst Nowotschin das Fazit. Zu diesen zählen Beleidigungen und kleinere Körperverletzungen – „das ist festivaltypisch und bleibt grundsätzlich nicht aus. Aber hier auf ganz niedrigem Niveau.“

Besucher auf Das Fest 2026.

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Besucher auf Das Fest 2026.
Foto: Paul Needham

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Besucher auf Das Fest 2026.
Foto: Paul Needham

Über die gesamten vier Das Fest-Tage zählte die Veranstaltung insgesamt 260.000 Besucher. Eine Besucherzahl mit Signalwirkung. Sie liegt deutlich über den Zahlen der vergangenen Jahre – da lag man bei zwischen 240.000 und 243.000. Hintergrund waren Regenereignisse und Abbrüche: In diesem Jahr steht man besser da – das Wetter war vier Tage lange top. On top kommen die Veranstaltungen „Das Fest am See“ und „Das Fest am Alten Schlachthof“ mit rund 24.000 und 6.000 Besuchern – das macht rund 290.000 Besucher für die Marke „Das Fest“ – „ein starkes Signal aus Karlsruhe.“

Das persönliche Highlight des Fest-Chefs? „Ray Dalton.“ Um 17.30 Uhr kam der Künstler auf die Bühne – und eroberte das Publikum im Sturm.

Ray Dalton beim Auftritt auf der Hauptbühne bei Das Fest 2026.

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Ray Dalton beim Auftritt auf der Hauptbühne bei Das Fest 2026.
Foto: Tim Carmele

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Ray Dalton beim Auftritt auf der Hauptbühne bei Das Fest 2026.
Foto: Tim Carmele

Das Fest gedenkt Opfern in Berlin

Zum Abschluss des Fest wurde nicht nur den Helfern und Einsatzkräften gedankt, sondern auch den Ereignissen in Berlin gedacht: „Wenn eine Veranstaltung, die wie wir unter dem Motto Zusammenhalt, Liebe und Toleranz steht, angegriffen wird, werden wir alle angegriffen. Das können wir so nicht stehen lassen und werden daher in einem Moment der Stille an alle Opfer, Angehörigen aber auch unsere Kolleginnen und Kollegen denken. Sie arbeiten wie wir ein Jahr lang daran, Liebe und Toleranz über eine Veranstaltung in ihre Stadt zu bringen und werden durch ein solches schreckliches Ereignis aus ihrem Arbeitsmittelpunkt gerissen“, so Wacker während der Pressekonferenz am Abend.

Max Herre und Joy Denalane bei Das Fest 2026 am 26. Juli 2026.

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Max Herre und Joy Denalane bei Das Fest 2026 am 26. Juli 2026.
Foto: Tim Carmele

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Max Herre und Joy Denalane bei Das Fest 2026 am 26. Juli 2026.
Foto: Tim Carmele

Das FEst 2027: Tickets gibt es ab 27. November

Noch während auf dem Festivalgelände die Abbauarbeiten beginnen, richtet sich der Blick bereits auf das kommende Jahr. Das Fest 2027 findet vom 22. bis 25. Juli 2027 statt. Der Ticket-Vorverkauf für Das Fest 2027 startet am Montag, 23. November 2026. Online wieder über die festeigene Ticketplattform auf der Homepage.

Das war Das Fest 2026: Alle Berichte