Im Video | Kiew trifft russische Stadt empfindlich

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Drohnenangriff auf weiteren russischen Versandhändler

Nach den zahlreichen Angriffen der Ukraine auf den russischen Versandhändler Wildberries gerät jetzt wohl auch dessen Konkurrenz ins Visier. Laut Augenzeugenberichten und Videos auf lokalen Telegramkanälen griffen Drohnen am Morgen ein Warenhaus des Wildberries-Konkurrenten Ozon in der Stadt Selenodolsk (Republik Tatarstan) an.

Ein Video zeigt Angestellte des Versandriesen, die nach der Evakuierung der Lagerhalle auf einem Parkplatz stehen. Eine Drohne verfehlt das Ozon-Warenhaus nur knapp und schlägt wenige Meter daneben ein.

Anlage in Belgorod in Brand

In der russischen Region Wolgograd brennen nach einem Drohnenangriff eine Energieanlage und mehrere Lagerhallen. Dies teilt der regionale Gouverneur Andrej Botscharow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Fünf Menschen benötigten medizinische Hilfe, erklärt er weiter. Details zu den betroffenen Anlagen nennt er nicht. In der Region befindet sich eine Ölraffinerie des Konzerns Lukoil.

Rumänien lässt Kampfjets aufsteigen

Das Nato- und EU-Mitglied Rumänien lässt nach der Entdeckung von Flugkörpern nahe der Grenze zur Ukraine zwei Kampfjets aufsteigen. Die Ziele seien im Bereich der Flussgrenze geortet worden, teilt das Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit. Im grenznahen Bezirk Tulcea sei zudem die Bevölkerung gewarnt worden.

Trump zögert bei Patriot-Lizenz

US-Präsident Donald Trump ist sich einem Zeitungsbericht zufolge „nicht sicher“, ob er der Ukraine den Bau von Patriot-Raketen erlauben wird. „Es ist eine sehr außergewöhnliche Waffe, und wir müssen ein wenig vorsichtig sein, an wen wir Lizenzen vergeben“, zitiert die „Financial Times“ den Präsidenten aus einem Telefonat. Zudem kündigt Trump dem Bericht zufolge an, dass seine Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in den kommenden Tagen erstmals in die Ukraine reisen.

Angriffe auf Häfen treffen ukrainische Erz-Industrie

Wichtige Eisenerz-Exporteure der Ukraine müssen wegen der Blockade der Schwarzmeerhäfen vorübergehend den Betrieb einschränken. Der Chef des Bergbaukombinats Poltawa, Viktor Lotous, kündigte Medienberichten zufolge im Parlament einen Stillstand der Förderung von zehn bis 20 Tagen an. Drei von vier Schiffen mit Eisenerzkonzentrat könnten nicht auslaufen. Überdies sei eins der Schiffe von einer russischen Drohne beschädigt worden, dabei sei ein Matrose ums Leben gekommen.

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