Es sind surreale Welten, in die das Museum Kalkar im mittelalterlichen Stufengiebelhaus hinterm Rathaus einlädt. Welten, in denen die Welt aus den Fugen geraten zu sein scheint, ohne dass sich die Protagonisten auf den Bildern davon beirren lassen: Da sitzen auf einer feinen, hellen Decke mitten in einer Industrieruine ein Mann und eine Frau beim Picknick. Ihr Outfit verortet die beiden ins 19. oder frühe 20. Jahrhundert, der kostbare Picknickkoffer mit dem Besteck und dem sicher verwahrten Geschirr ist aufgeklappt.