Warendorf ist an diesem Samstag Etappenziel der NRW-Radtour der NRW-Stiftung, das Dezentrale Stadtmuseum und das Landgestüt Attraktionen.

Warendorf/Münster (pw) – Die dritte Etappe der NRW-Radtour durch das Münsterland führt am heutigen Samstag von Münster nach Warendorf und zurück. Start und Ziel ist am Hafenplatz in der Westfalenmetropole. Die Mittagspause verbringen die Teilnehmer im Nordrhein-Westfälischen Landgestüt in Warendorf, das in diesem Jahr das 200-jährige Bestehen feiert.

Hunderte Radler zum Landgestüt

Gegen Mittag sind hunderte Fahrradfahrer aus Richtung Westen  kommend in die Kreisstadt Warendorf eingefahren. Die Polizei sorgte an neuralgischen Punkten dafür, dass der Verkehr angehalten wurde und die Teilnehmer aus ganz NRW, darunter viele Familien mit Kindern, sicher queren konnten. Die Gesamtstrecke dieser Etappe beträgt rund 60 Kilometer. 

Zwei Austermanns begrüßen

Auf dem Tagesprogramm stand die Begrüßung durch den Stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Warendorf, Johannes Austermann, und den Leiter des NRW Landgestüts und Direktor der Deutschen Reitschule, Dr. Felix Austermann. Für das Rahmenprogramm war die Bläsergruppe „Walking Blues Prophets“ angeheuert worden. Gestüt und Stallungen wurden zur Besichtigung geöffnet. Auf ihrem Weg zum Gestüt kamen die Teilnehmer auch am Lohwall vorbei, wo sie beim Fest der Dreibrückenschützen westfälische Schützentradition erleben konnten.

Start- und Zielpunkt Dülmen

Gestartet war die Tour am Donnerstag in Dülmen, die erste Etappe (45 Kilometer) führte bis Lünen mit Zwischenstopp auf Burg Lüdinghausen.  Am Freitag ging es über 65 Kilometer von Lünen nach Münster, wobei zu Mittag auf Schloss Nordkirchen gerastet wurde. Am Sonntag geht es wieder von Münster nach Dülmen mit Zwischenstopp im Ortskern von Havixbeck (insgesamt 45 Kilometer). 

Besuch im Dezentralen Stadtmuseum

Entlang der Strecke durch das Münsterland liegen viele interessante Naturschutz- und Kulturprojekte der NRW-Stiftung, die im Wesentlichen aus Lotteriemitteln von WestLotto (Münster) finanziert werden. Dazu gehören zum Beispiel das große Naturschutzgebiet der Davert südlich von Münster, das Dezentrale Stadtmuseum in Warendorf, das Geburtshaus „Haus Rüschhaus“ von Annette Droste-Hülshoff in Münster, die Schlossmühle Buddenburg in Lünen, wie auch das Naturschutzgebiet Welter Bach bei Dülmen. 

Aktion der NRW-Stiftung

Viele Menschen unterstützen zudem mit Spenden die Arbeit der NRW-Stiftung, die in diesem Jahr 40 Jahre alt wird, und erhalten als Mitglieder des Fördervereins in mehr als 300 Museen und Ausstellungen freien oder ermäßigten Eintritt. Jeder kann mit einer Mitgliedschaft im Förderverein der NRW-Stiftung einen aktiven Beitrag zu Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege leisten.

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