rbb|24: Es haben viele Spieler den Verein verlassen. Sie haben gutes Geld eingenommen, überschlagen rund 25 Millionen Euro. Es ist aber erst ein Spieler geholt worden. Wird da noch etwas kommen in den nächsten Wochen?

Peter Görlich: Lassen Sie mich eingangs nur sagen: Auch Fußballvereine haben Brutto-Netto-Rechnungen. Es mag sein, dass da irgendwelche Summen kursieren, aber am Ende des Tages müssen wir gucken, was ist davon übriggeblieben, was landet tatsächlich bei uns?

Wir haben eine klare Marschroute ausgegeben, dass der Berliner Weg nicht nur auf der Tonspur ist, sondern dass wir den auch leben. Und wir glauben einfach daran, dass der beste Transfer der interne Transfer ist. Wir haben total spannende Jungs hochgezogen, teilweise Jungs, die noch nie im Herrenbereich Fußball gespielt haben. Und die haben auch gegen Köln ihren Mann gestanden.

Wir haben einen externen Neuzugang dazu bekommen, mit Oluwaseun Adewumi. Wir haben ganz gezielt ein Profil gewählt, was bei uns im Kader so nicht vorhanden ist. Natürlich, und da machen wir doch gar keinen Hehl daraus, schauen wir uns noch an, was am Transfermarkt möglich ist. Wir haben noch vier Wochen. Von daher sind wir ruhig, weil wir eben auch festgestellt haben, der Prozess ist auf dem richtigen Weg.