Das sportliche Jahr 2026 hätte für Jesper Daland kaum schlechter laufen können. Der Norweger spielte in der Rückrunde bei Fortuna nur noch eine untergeordnete Rolle. Nach zahlreichen Startelf-Einsätzen vor dem Jahreswechsel war er besonders im Endspurt nur noch Notnagel und profitierte da schon davon, dass Jordy de Wijs nur ausgesprochen selten zur Verfügung stand. Der Abstieg bei seinem letzten Spiel für die Düsseldorfer war nur der letzte von zahlreichen Tiefpunkten binnen weniger Monate.

Immerhin durfte der Ex-Düsseldorfer da Spielpraxis sammeln, wusste allerdings auch nicht nachhaltig zu überzeugen. Im Interview in seiner norwegischen Heimat, in dem Daland wenige Wochen nach dem Abstieg noch von seinem Plan gesprochen hatte, sich nun in Cardiff durchsetzen zu wollen, war auch eine mögliche WM-Teilnahme des Spielers ein Thema. Demnach habe er sich sogar bis kurz vor der Nominierung noch berechtigte Hoffnungen machen können, für die Nation, die letztlich Brasilien aus dem Turnier warf, nominiert zu werden.

Davon ist Daland nun weit entfernt, die Negativspirale scheint sich fortzusetzen. Statt einer erfolgreicheren Zukunft bei seinem aktuellen Klub, dem er wiederum nach dem Abstieg vor etwas mehr als einem Jahr auf Leihbasis den Rücken gekehrt hatte, droht nun ein weiterer Rückschritt. Zuletzt war in seiner Heimat schon Thema, ob Dalands Zukunft nicht eher wieder in der norwegischen Liga liegen dürfte. Während sich Fortuna in der Innenverteidigung mit Abwehrchef Dominique Heintz und Youngster Felix Meiser neu aufgestellt hat und hoffnungsvoll in die Zukunft blickt, muss sich der 26-Jährige aktuell noch sortieren.

Sein Vertrag in Cardiff läuft noch bis 2028 – unter diesem Gesichtspunkt muss er sich jedenfalls keine Sorgen machen.