Den Daten zufolge hat sich die Zahl der Wohngeldempfänger im Alter von 2015 bis 2024 fast vervierfacht, auf mittlerweile gut 33.000 Berlinerinnen und Berliner. Dieser Wert deutet darauf hin, dass die steigende Wohnkostenbelastung für ältere Hauptstadtbewohner zu einem wesentlichen finanziellen Risiko wird.
Deutschlandweit ist die Zahl der Wohngeldempfänger im Alter von 194.587 auf 709.345 in einer ähnlichen Größenordnung gestiegen. Allerdings hatte die Bundesregierung den Kreis der Berechtigten 2023 mit einer Wohngeldreform deutlich erweitert.
Aus den Daten geht auch hervor, dass viele Menschen, die eine lange Erwerbsbiografie von 40 Jahren und mehr haben, trotzdem geringe Renten unter einem Schwellenwert von 1.446 Euro erhalten. Diese Summe gilt als Indikator für Altersarmut.