Fast wortgleich argumentiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH): „Für uns ist die Lösung, dass die Belange des Radverkehrs und des Brandschutzes nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern dass wir naheliegenderweise den Parkstreifen wegnehmen“, sagt Clemens Schürmann von der DUH.

Sie hält den Rückbau für rechtswidrig und beruft sich auf ein Rechtsgutachten von 2025. „Damit der Radverkehr regelmäßig auf dem Busstreifen fahren kann, brauchen wir eine Mindestbreite von dreieinhalb Meter, weil es sonst zu gefährlich ist“, sagt Clemens Schürmann von der Deutschen Umwelthilfe. „Dafür ist die Kantstraße leider nicht breit genug. Die Pläne, die jetzt schon vorliegen, unterschreiten diese dreieinhalb Meter regelmäßig. Das Radverkehrsaufkommen ist eben auch so hoch, dass das so nicht zulässig ist.“

Klagen kann der Verband aber erst, wenn gebaut ist. „Wir gehen davon aus, dass wir Erfolg haben werden“, sagt Schürmann.