Dramatische Szenen an der Ruhr in Essen-Steele: Feuerwehr, DLRG und Polizei sind am Montagabend (3. August) zu einem Großeinsatz ausgerückt, nachdem ein Mann im Bereich des Steeler Freibads untergegangen war. Einsatzkräfte konnten den Mann aus dem Wasser retten und reanimieren. Er wurde anschließend mit akuter Lebensgefahr in ein Krankenhaus gebracht.
Gegen 17.30 Uhr gingen bei der Leitstelle mehrere Notrufe ein. Zeugen meldeten, dass eine Person in der Ruhr verschwunden sei. Daraufhin rückten zahlreiche Einsatzkräfte aus, darunter die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren Essen-Steele und Burgaltendorf sowie mehrere Rettungsboote der Feuerwehr und der DLRG.
📌 Die wichtigsten Infos in Kürze
- Der Einsatz begann am Montag gegen 17.30 Uhr im Bereich Essen-Steele.
- Neben der Feuerwehr waren auch DLRG, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.
- Der Mann wurde von einem Feuerwehrboot aus der Ruhr gerettet.
- Nach der Reanimation kam der Mann mit akuter Lebensgefahr in ein Krankenhaus.
- Die Polizei ermittelt zur Ursache des Unglücks.
Mann geht beim Schwimmen unter
Nach kurzer Suche entdeckte die Besatzung eines Feuerwehrbootes den leblosen Mann in der Ruhr. Die Einsatzkräfte brachten ihn umgehend an Land und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen.
Anschließend transportierte der Rettungsdienst den Mann unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Nach Angaben eines Reporters vor Ort besteht Lebensgefahr. Ein zwischenzeitlich angeforderter Rettungshubschrauber musste nicht mehr eingesetzt werden.
Polizei ermittelt zur Ursache
Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann versucht haben, auf die gegenüberliegende Seite der Ruhr zu schwimmen. In Höhe eines kleinen Wasserfalls sei er plötzlich untergegangen und nicht mehr aufgetaucht.
Wie es zu dem Unglück kam, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.