Das Bild zeigt eine leere Autobahn kurz nach ihrer Eröffnung.

Stand: 03.08.2026 14:51 Uhr

Auf der A2 bei Hannover ist das erste Wochenende mit „Turbobaustelle“ geschafft, das zweite steht bevor. Zwischen Hannover-West und Bothfeld wird die Fahrbahn erneuert – unter Vollsperrung.

Betroffen ist die Fahrbahn in Richtung nach Berlin. Der erste Abschnitt zwischen dem Autobahndreieck Hannover-West und der Anschlussstelle Langenhagen sei abgeschlossen, teilte die Autobahn GmbH am Montag mit. Dafür sei eine etwa 58-stündige Vollsperrung des betroffenen Bereichs gewesen – von Freitagabend bis Montagmorgen erforderlich. Nach den Bauarbeiten am Wochenende ist die Strecke inzwischen für den Verkehr wieder freigegeben. Für Restarbeiten und wegen der frischen Fahrbahndecke gelte dort aber derzeit ein Tempolimit von 80 Stundenkilometern, hieß es. Am kommenden Wochenende soll die „Turbobaustelle“ in die zweite Runde gehen.

Zweites Bauwochenende vom 7. bis 10. August

Das zweite Bauwochenende ist laut Autobahn GmbH von Freitagabend gegen 19 Uhr bis Montag um etwa 5 Uhr geplant. Dann soll der rund 3,1 Kilometer lange A2-Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Langenhagen und Bothfeld erneuert werden. Die dafür notwendige Vollsperrung wird laut Autobahn GmbH ebenfalls ab dem Autobahndreieck Hannover-West eingerichtet. Auch die Anschlussstellen Langenhagen und Bothfeld seien in diesem Zeitraum gesperrt, heißt es. Ob die Arbeiten tatsächlich so stattfinden können, werde kurzfristig entschieden, so die Verantwortlichen.

Umleitung erneut über die A352

Der Verkehr in Richtung Berlin soll auch am zweiten Bauwochenende über die A352 bis zur Anschlussstelle Mellendorf und von dort aus über die A7 bis zum Autobahnkreuz Hannover-Ost umgeleitet werden. Auf der Umleitungsstrecke A352 könne es deshalb zu mehr Verkehr kommen, so die Autobahn GmbH. Das sollten Autofahrer Richtung Flughafen Hannover-Langenhagen im Kopf haben.

Alternative zu „Turbobaustellen“ wären wochenlange Arbeiten

„Wir haben in den vergangenen Jahren bereits sehr gute Erfahrungen mit derartigen Turbomaßnahmen gemacht“, so Holger Mees, Geschäftsbereichsleiter Bau der Autobahn GmbH, Außenstelle Hannover. Die Alternative sei eine wochenlange Baustelle, das würde Geduld von den Pendlerinnen und Pendlern erfordern und das Risiko von Staus und Unfällen erhöhen.

Stau auf der Autobahn 1 in Schleswig-Holstein Richtung Hamburg.

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