Wenn es nach den Linken geht, hat Deutschland noch immer nicht genügend Flüchtlinge aufgenommen. Die Partei will allen Ernstes, dass wir „Schutzsuchende“ aufnehmen, die die spanische Exklave Ceuta gestürmt haben.

Rund 60.000 Menschen waren über Zäune geklettert oder durch das Meer geschwommen, um die spanische Stadt an der nordafrikanischen Küste zu erreichen. Viele der 83.000 Einwohner von Ceuta schlossen sich aus Angst vor den marodierenden Invasoren in ihren Häusern ein.

„Deutschland und die EU stehen in der Pflicht, Schutzsuchende aufzunehmen“, verkündete Clara Bünger, Fraktionsvize der Linken im Bundestag. Die Menschen würden „vor Krieg, Armut und Klimakrise“ fliehen. Diese Behauptung soll uns ein schlechtes Gewissen machen. Dass viele afrikanische Staaten Milliarden an deutscher Entwicklungshilfe bekommen, aber wegen Korruption, religiösem Fanatismus und zu viel Nachwuchs nicht vom Fleck kommen, unterschlägt die Linke-Politikerin.

Die viel wichtigere Frage bleibt ohnehin offen: Wo sollen die Flüchtlinge in Deutschland wohnen? In Berlin sind Asylheime jetzt schon überfüllt, selbst für Einheimische gibt es zu wenig Wohnungen.

„Die radikale Linke macht Politik gegen das deutsche Volk“, sagt Dirk Stettner, Fraktionschef der CDU im Abgeordnetenhaus. „Wir können das Leid der Welt nicht in Deutschland lösen. Berlin kann keinen dieser illegalen Migranten aufnehmen.“

Stettners Wut ist nur allzu verständlich: Die Linken wollen seit Langem immer mehr Flüchtlinge, auch in der Hauptstadt. Elif Eralp, die Spitzenkandidatin zur Berlin-Wahl, kämpft seit zwei Jahren dafür, dass Berlin möglichst viele staatenlose Palästinenser aufnimmt. In Berlin leben bereits etwa 50.000 Palästinenser – mehr als in jeder anderen europäischen Stadt.

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