Kernstück des riesigen Komplexes im Lubmin ist eine etwa 30 Meter hohe, 60 Meter lange und 40 Meter breite Halle mit großen Stahltoren. Die Krananlage soll Hunderte Tonnen Gewicht heben können. In der Mitte befindet sich ein Becken, in dem später Teile unter Wasser ferngesteuert zerlegt werden sollen – zum Schutz vor Strahlen. Auch 90 Zentimeter dicke Betonwände dienen der Abschirmung.

Das Zerlegebecken ist zur Abschirmung mit Edelstahl ausgekleidet und die 44 Tonnen schweren Flügel des großen Tores der Halle sind zur Abschirmung mit Beton gefüllt. Böden und Teile der Wände sind speziell beschichtet, damit etwaige Kontamination nicht einzieht. Abluft wird gefiltert und kontrolliert. Selbst die körperlichen Bedürfnisse der künftig in dem Bau beschäftigen Menschen unterliegen früheren Angaben zufolge den Sicherheitsvorkehrungen. Demnach darf später nur in einem einzigen Raum gegessen werden, wegen der Gefahr, anderswo mögliche Kontamination dabei aufzunehmen. Auch Toiletten werde es im Kontrollbereich nicht geben, weil das Abwasser ansonsten speziell behandelt werden müsste.

Die Gründungsarbeiten waren 2018 gestartet, im Sommer 2020 dann begann der Rohbau. Vor allem in der Corona-Zeit kam es nach Angaben der verantwortlichen Projektfirma zu Verzögerungen