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Während seines Urlaubs in Malaysia schickte RB Leipzig Ole Werner (38) sprichwörtlich in die Wüste. Trotz einer erfolgreichen Bundesliga-Saison mit Platz drei und der Qualifikation für die Champions League wurde der Trainer überraschend gefeuert.
Kurios: Nur zwei Monate später hätte der gebürtige Kieler wirklich in die Wüste gehen können! Werner galt als Top-Kandidat für den Trainerjob bei Saudi-Klub Al-Ahli. Doch nach BILD-Informationen sagte er am heutigen Dienstag ab.
Werner winkte Mega-Gehalt
Und das trotz eines Mega-Angebots! Beim asiatischen Champions-League-Sieger hätte der Fußballlehrer ähnlich viel verdient wie Al-Ahlis Noch-Trainer Matthias Jaissle (38). Der steht kurz vor der Unterschrift bei England-Klub Newcastle United. Bei den Saudis wird Jaissles Gehalt auf 11 Mio. Euro geschätzt.
Im Vergleich zu den geschätzten 3,7 Mio. Euro Grundgehalt, die Werner noch bis Sommer 2027 von Ex-Klub Leipzig zustehen, ist das eine Mega-Summe. Doch Geld ist nicht alles!
Auch wenn ihn das Interesse geehrt haben soll, passt der Zeitpunkt derzeit nicht. Nach Trainerjobs in Kiel, Bremen und zuletzt bei RB Leipzig dürfte er zunächst einmal die Zeit seiner Freistellung nutzen, um Kraft zu tanken. Vor allem nach dem enttäuschenden Ende in Sachsen.

Matthias Jaissle (38) gewann mit Al-Ahlis zuletzt zweimal die asiatische Champions League
Foto: AFP via Getty Images
Den Prozess seines Rauswurfs erfuhr Werner damals aus den Medien. Leipzigs Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (45) entschuldigte sich dafür hinterher sogar öffentlich. Er betonte exklusiv in BILD: „Das war sowohl dem Menschen als auch dem Trainer Ole Werner gegenüber absolut unwürdig. Mir tut das wirklich sehr leid. Gar keine Frage.“
Immerhin: Zeit für Urlaub hat Werner auf jeden Fall noch genug. Sein Vertrag bei RB läuft noch ein Jahr. Ob er erst danach wieder einen neuen Job übernimmt, ist offen. Das Saudi-Angebot jedenfalls zeigt, dass das Interesse an ihm als Trainer weiterhin groß ist.