300.000 Euro kostet das gesamte Projekt „Volksbad“. Ist das nun viel oder wenig? Tatsache ist, dass man das wahrscheinlich in Relation zu den Kosten eines laufenden Theaterbetriebes sehen muss. Denn die Volksbühne öffnet in diesem Jahr erst einen Monat nach dem eigentlichen Ende der Sommerpause.
Im September wird nicht gespielt, da an Teilen der Bühnentechnik dringend nötige Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Also wurde Budget frei, was normalerweise zum Theater spielen verwendet wird.
„Es ist nicht der blaue Pool, der so viel gekostet hat“, sagt „Volksbad“-Programmkoordinatorin Friederike Kötter. Der sei gemietet und der Rest der Materialen würde später für andere Bühnenbilder wiederverwendet werden. Es seien hauptsächlich die Personalkosten, die zu Buche schlagen würden. Und die hätte man eh, ob für das Schwimmbad oder für eine andere Produktion.