Europa erlebt durch den Klimawandel einen historischen Sommer. Waldbrände wüten unter anderem in Frankreich, Spanien und Griechenland, fast auf dem gesamten Kontinent herrschen Regenmangel und Trockenheit. Wales und England melden den trockensten Juli seit 1863, für weite Teile der britischen Insel wurde der Dürrezustand ausgerufen.
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Die Pegelstände vieler Flüsse liegen deutlich unter dem Normalwert. In Ungarn und Rumänien wurden zwei Atomkraftwerke an der Donau heruntergefahren, weil zu wenig Kühlwasser zur Verfügung steht. In Ungarn führte der Regenmangel bereits zu Einschränkungen bei Schifffahrt und Tourismus sowie zur Rationierung von Wasser in mehr als 100 Städten und Dörfern. Die Wasserbehörde des Landes prognostizierte, dass der Pegel der Donau in den kommenden Tagen weiter sinken werde.
Auch auf dem Rhein ist kaum noch Schiffsverkehr möglich, an manchen Orten wurden historische Pegeltiefststände gemessen, unter anderem in Köln.
Besonders deutlich wird das Ausmaß der Trockenheit durch einen Vergleich von Bildern – wie sehen Orte normalerweise im Sommer aus und wie in diesen Tagen?

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Die berühmte historische Stätte von Stonehenge in England ist für gewöhnlich umgeben von grünen Wiesen und Feldern.

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Jetzt aber ist das gesamte Areal staubig und trocken. Nach offiziellen Angaben gab es im Juli in 19 englischen Grafschaften praktisch keinen Regen.

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Der Verulamium Park in St. Albans nördlich von London ist im Sommer eigentlich ein beliebtes Ausflugsziel.

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Derzeit gleicht das Gelände eher einer Steppe.

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Im niederländischen Nijmegen befindet sich diese kleine Siedlung mit Hausbooten.

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In diesen Tagen liegen viele davon schon fast auf dem Trockenen.

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Die Brücke bei Emmerich überspannt den Rhein, eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten Europas.

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Derzeit käme man schon beinahe zu Fuß auf die andere Seite.

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Etwas weiter flussaufwärts liegen die Düsseldorfer Rheinwiesen.

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Auch hier sind große Teile des Flussbettes inzwischen komplett ausgetrocknet.

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Im Kölner Rheinauhafen können Sportboote festmachen.

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Befahren können sie den Fluss gerade kaum noch. Köln meldete am Wochenende einen Pegelstand von 67 Zentimetern – ein neuer Tiefstwert.

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Im Westen Frankreichs führt die Brücke von Varades über die Loire.

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Von dem großen Fluss ist kaum noch etwas übrig. Frankreich ist in diesem Sommer besonders stark von Waldbränden, Hitze und Trockenheit betroffen.

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An der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz liegt der Lac des Brenets.

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Diese Drohnenaufnahme zeigt auch hier, wie sehr das Wasser fehlt.

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Italiens längster Fluss, der Po, durchquert auch die lombardische Metropole Turin.

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In diesem Sommer gibt es dort eine besonders schwere Algenplage. Der Grund ist eine gefährliche Mischung: Durch Regenmangel fehlt frisches Wasser, die Hitzewelle lässt die Temperaturen ansteigen, die Algen vermindern die Fließgeschwindigkeit. All das verstärkt das Algenwachstum.

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Die Donau vor dem Parlament in Ungarns Hauptstadt Budapest ist normalerweise ein beliebtes Ziel für Sportler.

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Aktuell dient das Flussbett eher als Ausstellungsfläche für Steinkunstwerke von Spaziergängern.