
AUDIO: Belastungstest an Budapester Brücke nächste Woche (1 Min)
Marode DDR-Brücken
Stand: 04.08.2026 19:43 Uhr

Nachrichten personalisieren
Die Nachrichtenlage ist unübersichtlich und Sie wollen aktuelle Informationen aus Ihrer Region, die für Sie relevant sind? Dann legen Sie MDR.de als bevorzugte Quelle in der Google-Suche fest. So funktioniert’s.
Die teilweise gesperrte Brücke Budapester Straße in Dresden wird in der kommenden Woche einem Belastungstest unterzogen. Das teilte die Dresdner Stadtverwaltung mit. Hintergrund seien anhaltende Schäden an den Spanndrähten des Bauwerks. Dresdens Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (Bündnis 90/Grüne) führte als ähnlichen Fall die Elbbrücke in Bad Schandau an. Auf dem vorübergehend gesperrten Bauwerk dürfen nach den Tests wieder Fahrzeuge rollen.
Test kostet knapp eine Million Euro
Wie Kühn sagte, braucht es belastbare Ergebnisse, um sicher zu gehen, ob Kraftfahrzeuge, kleiner Lieferverkehr und Busse der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) auf der Brücke fahren können. Bei dem Test fahren vier Schwerlastfahrzeuge kontrolliert über die Brücke, während Sensoren Verformungen und mögliche neue Schäden erfassen. Die Kosten liegen bei rund 900.000 Euro.
Den Angaben nach sind die Ammonstraße und die Brücke Budapester Straße einschließlich des derzeit noch befahrbaren Bereichs für alle Verkehrsteilnehmer während der Arbeiten am 10., 11. und 12. August jeweils zwischen 18 Uhr und 6 Uhr vollgesperrt. Die DVB-Busse würden umgeleitet.
Mehr zum Thema Schäden an Betonbrücken aus DDR-Zeiten



MDR (phb/wim)