Die ausländische Bevölkerung in Brandenburg hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht. Das geht aus einer Daten-Analyse im Auftrag der Landesregierung hervor, wie das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt am Dienstag mitteilte.

Im Jahr 2024 lebten demnach laut Ausländerzentralregister 211.470 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Brandenburg – das seien 7,2 Prozent der Bevölkerung gewesen. Im Jahr 2014 waren es noch 67.589 ausländische Staatsangehörige, was 2,6 Prozent entsprach. Auf Bundesebene lag der Anteil 2024 bei 14,8 Prozent.

„Der Anteil von Personen ausländischer Staatsangehörigkeit ist in Brandenburg also weiterhin verhältnismäßig gering“, hält der Zuwanderungs- und Integrationsbericht 2025 (ZIB 2025) fest.