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Jetzt ist die Torwartfrage auch noch geklärt…

Ab in Belgiens erste Liga. Preußen verleiht Schenk an Beveren.

Was lange währt, wird endlich gut. Münsters Schlussmann Johannes „Jojo“ Schenk (23) verlässt nach BILD-Informationen tatsächlich die „Adlerträger“ und wechselt auf Leihbasis zum SK Beveren. Der belgische Erstligist hatte sich schon länger um den U21-Nationalspieler bemüht und konnte am Dienstag den Transfer über die Bühne bringen.

Einigung mit Münster für ein Jahr Ausleihe. Angeblich kassieren die Preußen rund 200.000 Euro Ablöse. Vom ursprünglich angedachten Schenk-Verkauf hatten die „Schwarz-Weiß-Grünen“ in den letzten Wochen langsam aber sicher Abstand genommen, da der Torhüter-Markt aktuell sehr stagniert. Selbst der ablösefreie Florian Kastenmeier (29) von Fortuna Düsseldorf ist nach wie vor auf der Suche und findet keinen neuen Arbeitgeber.

Bereits am Dienstagmorgen fehlte Schenk in Münster beim Training. Stattdessen saß er im Auto, um gute drei Stunden zum Medizincheck nach Beveren zu düsen. Schon am Sonntag zum Liga-Start bei Royal Antwerpen soll „Jojo“ im SK-Kasten stehen.

Preußen-Keeper Johannes Schenk (r.), hier auf der Ersatzbank neben „Urgestein“ Simon Scherder (l.), wechselt auf Leihbasis zum SK Beveren in die belischer erste Liga

Preußen-Keeper Johannes Schenk (r.), hier auf der Ersatzbank neben „Urgestein“ Simon Scherder (l.), wechselt auf Leihbasis zum SK Beveren in die belischer erste Liga

Foto: Jan Fromme/firo Sportphoto

Der Deal – die perfekte Lösung für alle drei Parteien. Beveren hat einen Klasse-Keeper und Schenk die Gelegenheit, sich in der kommenden Saison auf gutem Niveau weiterzuentwickeln. Die Preußen kassieren Kohle und können ihn im kommenden Sommer – nach seiner Rückkehr an die Hammer Straße – immer noch weiterverkaufen. Je besser sich Schenk in Beveren bewährt, umso höher der Preis. Sein Vertrag bei den Preußen läuft offiziell noch bis 2028.

Schenk hatte nach einer starken ersten Zweitliga-Saison im zweiten Abstiegsgefahr – wie die gesamte Truppe – leistungsmäßig abgebaut und konnte so den Absturz in die 3. Liga nicht verhindern.

Wobei eigentlich von Anfang an klar war, dass er dort nicht spielen wollte. Auch deshalb hatten die Preußen bereits vor einigen Wochen ihr Torwart-Trio um Matthis Harsmann (26/von Rödinghausen) aufgestockt. Bei der Generalprobe am Samstag gegen Southampton (1:2) wurde dann auch dem letzten Fan im Preußenstadion vor Augen geführt, dass in Münster die nahe Zukunft ohne Schenk plante. Denn erstmals spielte der bisherige Ersatzmann Morten Behrens (29) offiziell mit der „1“, während der gebürtige Franke nur noch als Zuschauer auf der Tribüne hockte.

In wenigen Tagen fliegt Schenk aber wieder – in Belgien. Zwischen den Pfosten von Beveren…