Wegweisend. Foto: Verein
Da seit dem Partnerschaftstreffen im vergangenen Jahr in Kaltenwestheim in Frankreich Kommunalwahlen stattgefunden hatten, bot der Festabend zugleich den feierlichen Rahmen, um die neu gewählten Bürgermeister der drei französischen Gemeinden offiziell vorzustellen.
Gemeinsame „aktive“ Unterhaltung am Abend. Foto: Verein
In ihren Grußworten betonten sie ebenso wie die Vertreter aus Deutschland und der Slowakei die große Bedeutung der langjährigen Partnerschaft und die Verantwortung, diese Freundschaft auch künftig mit Leben zu erfüllen.
Kulturerlebnis. Foto: Verein
Ein festliches Menü mit Jakobsmuscheln, Kalbsbraten und einer Auswahl exquisiter Dessertkreationen bildete den kulinarischen Höhepunkt des Abends. Anschließend sorgte Tanzmusik dafür, dass bis in die Nacht gemeinsam gefeiert wurde.
Bei der Genossenschaft Cooplim. Foto: Verein
Der Montag stand ganz im Zeichen des Apfels – einer der wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturen der Region. Zunächst besuchte die Delegation eine moderne Obstplantage und erhielt einen praxisnahen Einblick in den Apfelanbau. Die Gastgeber beantworteten zahlreiche Fragen rund um Sorten, Pflege, Ernte und Vermarktung.
Äpfel über Äpfel – in der Region ein wichtiges Wirtschaftsgut. Foto: Verein
Anschließend führte der Weg zur Genossenschaft Cooplim, wo die Teilnehmer den weiteren Weg der Äpfel von der Anlieferung über die Kühlung und Lagerung bis hin zur Sortierung und Verpackung verfolgen konnten. Selbstverständlich durfte dabei auch eine Verkostung des regionalen Apfelweins nicht fehlen.
Zwei Partnerschafts-Urgesteine aus Kaltenwestheim waren auch wieder dabei. Foto: Verein
Nach einem gemeinsamen Mittagessen schloss sich ein Workshop unter dem Motto „Geschichte verpflichtet – Demokratie verbindet“ an. Im Mittelpunkt standen der Austausch über die historische Verantwortung Europas, die Bedeutung demokratischer Werte sowie die Rolle kommunaler Partnerschaften für ein friedliches und geeintes Europa. Die Teilnehmer aus Frankreich, Deutschland und der Slowakei nutzten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen auszutauschen und die Freundschaft zwischen den Partnergemeinden weiter zu vertiefen.
Neue Freundschaften sind entstanden, auch unter den jungen Teilnehmern der Fahrt. Foto: Verein
Den Nachmittag verbrachten die Gäste noch einmal mit ihren Gastfamilien, bevor am Abend alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Abschiedsessen zusammenkamen. Bei vielen herzlichen Gesprächen, einem letzten gemeinsamen Umtrunk und zahlreichen Umarmungen fiel der Abschied entsprechend emotional aus. Nachdem der Reisebus beladen war, trat die Delegation mit vielen schönen Erinnerungen und dem festen Vorsatz, die gelebte Freundschaft auch in Zukunft weiter zu pflegen, die Heimreise in die Rhön an.
Das diesjährige Partnerschaftstreffen machte einmal mehr deutlich, dass die seit vielen Jahren gewachsene Verbindung zwischen den Menschen in Frankreich, Deutschland und der Slowakei weit mehr ist als eine formelle Städtepartnerschaft.
Die Zukunft der Freundschaft scheint gesichert. Foto: Verein
Sie lebt von persönlichen Begegnungen, gegenseitigem Interesse und dem gemeinsamen Willen, Kultur, Geschichte und Freundschaft über Grenzen hinweg zu bewahren. Ganz im Sinne des Mottos des Treffens: „Geschichte verpflichtet – Demokratie verbindet.“
*