In Köln-Sürth ist am Nachmittag des 4. Juli ein Feuer in einem Bootshaus ausgebrochen. Um 14:36 Uhr meldeten mehrere Anrufer über den Notruf Rauchentwicklung und Feuerschein im Dachbereich des Gebäudes.

Der zuerst eintreffende Rettungswagen versorgte vier Personen, die sich selbstständig aus dem Anlegeboot retten konnten. Alle blieben unverletzt. Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor und sicherten zudem einen nahegelegenen Gasbehälter ab.

Zur Absicherung vom Rhein aus waren ein Rettungsboot der Feuerwehr sowie ein Boot der Wasserschutzpolizei im Einsatz. Eine Drohne der Feuerwehr Köln unterstützte die Erkundung aus der Luft, um Brandherde und Glutnester aufzuspüren.

Wegen des aktuellen Niedrigwassers im Rhein war eine Brandbekämpfung von der Wasserseite aus nicht möglich. Die Einsatzkräfte konnten das Brandobjekt jedoch zu Fuß erreichen. Um 15:38 Uhr war das Feuer unter Kontrolle.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, weil Teile des Daches abgetragen werden müssen, um alle Glutnester vollständig zu bekämpfen. Der Einsatz dauerte zunächst weiter an.

Insgesamt waren rund 100 Kräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Dabei kamen 22 Pressluftatmer sowie zwei Langzeit-Pressluftatmer zum Einsatz.

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