Der Rhein führt derzeit deutlich weniger Wasser als üblich – und der Pegelstand sinkt weiter. An der Messstelle Maxau nahe Karlsruhe wurde am Mittwoch, 5. August, ein Wasserstand von 3,19 Metern gemessen. Damit nähert sich der Rhein einem Bereich, der nicht nur für Beobachter alarmierend ist, sondern auch spürbare Folgen für die Region haben kann.

Der Rheinpegel ist am 27. Juni auf rund 3,80 Meter gefallen. Die Rheinstelle Rappenwört liefert bedenkliche Bilder. (Archivbild)

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Der Rheinpegel ist am 27. Juni auf rund 3,80 Meter gefallen. Die Rheinstelle Rappenwört liefert bedenkliche Bilder. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

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Der Rheinpegel ist am 27. Juni auf rund 3,80 Meter gefallen. Die Rheinstelle Rappenwört liefert bedenkliche Bilder. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

Dramatisch niedriger Rheinpegel

Besonders brisant: Prognosen deuten darauf hin, dass im Laufe des Augusts sogar ein historischer Negativrekord unterschritten werden könnte. Der bislang niedrigste jemals gemessene Wert stammt aus dem Jahr 1963 und lag bei 2,89 Metern. Sollte diese Marke fallen, wäre das ein außergewöhnliches Ereignis – und ein weiteres Zeichen dafür, wie extrem sich die Wasserstände entwickeln.

Niedrigwasser am Rhein schränkt Schiffahrt ein. (Archivbild)

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Niedrigwasser am Rhein schränkt Schiffahrt ein. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

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Niedrigwasser am Rhein schränkt Schiffahrt ein. (Archivbild)
Foto: Thomas Riedel

Einschränkungen auf dem Wasser: Schifffahrt ausgebremst

Das anhaltende Niedrigwasser bleibt nicht ohne Konsequenzen: Die Schifffahrt auf dem Rhein wurde bereits reduziert. Auch die Rheinhäfen Karlsruhe reagieren inzwischen konkret und müssen Fahrten absagen. In einer Mitteilung heißt es, dass aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers geplante Fahrten bis einschließlich 9. August nicht stattfinden können. Für bereits gebuchte Tickets gibt es immerhin eine klare Regelung: Die Kosten werden vollständig zurückerstattet.